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Liebhaber mechanischer Zeitmesser

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Liebhaber mechanischer Zeitmesser

Willkommen sind hier alle Liebhaber mechanischer Uhren, deren Interesse an Uhren ein wenig über die bloße Gewinnung von Zahnrädern hinaus geht.

Sammler und Uhrenbauer sind ebenso eingeladen wie diejenigen, die ein altes Erbstück wie ihren Augapfel hüten.

Das Interesse sollte alten und neueren Handaufzugs- und Automatik-Uhren gelten.

Wer über Quarzuhren und solche Schrecklichkeiten wie Pseudo-Mechanik-Uhren von Modemarken, Wegwerf-Swatches und Ice-Watches diskutieren möchte, ist hier fehl am Platze und mag bitte eine eigene Gruppe gründen.

Für alle Tipps, welche ich hier gebe, gilt:

Ich gebe alle Tipps und Hinweise nach bestem Wissen und Gewissen. Jedoch übernehme ich keine Verantwortung in irgendeiner Weise für die Beachtung oder auch Nichtbeachtung und/oder mögliche Schäden aufgrund der Befolgung dieser Tipps. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Darüber hinaus bitte ich um Beachtung von "van den Booms kleinem Horologicum" im allgemeinen Gesprächs-Bereich, in dem ich ausgewählte Stücke meiner Sammlung vorstelle und meiner sich noch im Aufbau befindlichen Seite "El Locos Ticker".

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Diskussionsforum

Zeigen Sie doch mal Ihre Lieblings-Zeitmesser

Gestartet von Eusebius van den Boom. Letzte Antwort von Lady Neptune 11. Nov 2014. 31 Antworten

Werte Club-Mitglieder,an dieser Stelle soll die Gelegenheit geschaffen werden, die eigene Lieblingsuhr zu zeigen bzw. kurz vorzustellen.Damit der Einstieg nicht so schwer ist, beginne ich…Fortfahren

Tags: Armbanduhr, Lieblingsuhr, Uhr, Taschenuhr

Uhren mit bemalten Ziffernblättern

Gestartet von Eusebius van den Boom 9. Feb 2014. 0 Antworten

In Russland bzw. der Sowjetunion war es sehr beliebt, Ziffernblätter von Armband- und Taschenuhren durch eine Bemalung des Ziffernblattes zu individualisieren.  Als Motive findet man dabei häufig…Fortfahren

Frauen und Uhren (Leipziger Uhrmacher-Zeitung von 1905)

Gestartet von Eusebius van den Boom. Letzte Antwort von 2ok0e2fde3r8u 29. Dez 2013. 2 Antworten

Werte Herrschaften,hier wieder mal ein amüsant-interessanter Artikel aus der Leipziger Uhrmacher-Zeitung vom 15. Juni 1905:…Fortfahren

Tags: Taschenuhr, Damenuhr, 1905, Artikel, Uhrmacher

"Wie man früher die Uhr trug" aus der Leipziger Uhrmacher-Zeitung vom 15. November 1904

Gestartet von Eusebius van den Boom. Letzte Antwort von Eusebius van den Boom 30. Nov 2013. 6 Antworten

In dieser Ausgabe der Leipziger Uhrmacher Zeitung finden wir den Artikel "Wie man früher die Uhr trug".Aber auch die "Nachtuhr mit Ziffern und Zeigern aus elektrischen Lampen" etwas weiter unten in…Fortfahren

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Kommentar

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Kommentar von Christine von Mesek-Sikorski am 19. Mai 2015 um 4:39am

Verehrte Uhrenfreunde!

Ich hoffe dieſen Beitrag an korrekter Stelle verfaſſt zu haben. Kurz etwas in eigener Sache:

Zwar beſteht nur eine geringe Chance, aber man ſoll ja bekanntlich die Hoffnung nie aufgeben. Vor ca. 8 Jahren wurden meinem werten Herrn Vater 16 unſerer Familientaſchenuhren entwendet. Leider fehlt mir die Erinnerung an die Fabrikate, und Bilder habe ich ebenfalls nicht mehr zur Verfügung - jedoch waren in 10 der 16 Uhren die Namen der ehemaligen Beſitzer graviert, welche ſtets auf „v. Meſek-Sikorſki“ und „v. Czapiewſki“ endeten.

Sollte Ihnen zufällig eine der Uhren auffallen, oder gar angeboten werden, würde ich mich über eine Nachricht von ganzem Herzen freuen.

Kommentar von Lord Maximilian Bellentime am 26. März 2015 um 5:20pm
Verehrter Eusebius van den Boom,

Herzlichen Dank für die ersten Fachauskünfte. Wie erwartet scheinen sie ein Kenner dieser wundervollen Maschinen zu sein.

Als kleiner Junge legte ich mir manchmal eine Taschenuhr meines Opa's unters Ohr und schlief dann mit dem wundervollen Arbeitsgeräusch dieser Maschine ein...

Weitere gewünschte Aufnahmen folgen...
Hochachtungsvoll


Bellentime
Kommentar von Eusebius van den Boom am 25. März 2015 um 10:27pm

Werter Lord Bellentime,

ein schönes Stück, das Sie da haben. Solche Uhren gab es jedoch in dieser Zeit (um 1900) zuhauf - auch in Silbergehäusen. In der Regel haben diese jedoch leider keinen allzu großen Wert. Der aufgerufene Verkaufspreis der Vergleichsuhr ist angesichts der durchgeführten Revision, des originalen Glases und des scheinbar unbeschädigten Ziffernblattes realistisch bis leicht ambitioniert. Preise sind halt immer eine Sache von Angebot und Nachfrage, Sammler zahlen in der Regel mehr.

Die Werke ähneln sich in jener Zeit ebenfalls sehr stark, sodass eine eindeutige Herkunft nicht immer nachweisbar ist. Zur näheren Identifikation Ihrer Uhr wären Ablichtungen (scharfe Nahaufnahmen ohne Blitz) des Unruheklobens und insbesondere der Werkspunze/Marke auf 11.00 Uhr (in Höhe des Drückers für die Zeigerverstellung) und in der Mitte des Rückdeckels (über der 800er Silberpunze) notwendig. Sind die beiden Punzen tatsächlich gleich? Das hieße zumindest, dass Gehäuse und Werk aus der selben Uhrenfabrik stammen.
Ich erwarte Ihre weiteren Detailaufnahmen.

Mit herzlichem Gruß
Ihr Eusebius v.d. Boom

Kommentar von Lord Maximilian Bellentime am 25. März 2015 um 7:41pm

Verehrter Eusebius von den Boom, werte Liebhaber mechanischer Uhren,

nun wie eingangs angekündigt möchte ich nach und nach einige meiner mir ans Herz gewachsener Stücke vorstellen.

Diese beginnt gleich mit einer Frage:

HAndelt es sich um die von mir vermutete "Normale", oder besteht da nur eine enge Änlichkeit?

Ich lass mal lieber Bilder sprechen...Hier nun eine Anzeige aus dem Aether und nun meine Süße...;))

Ich bedanke mich für ihr Interesse und wünsche ihnen einen wundervollen Tagesausklang

ihr Lord Maximilian Bellentime

Kommentar von Eusebius van den Boom am 23. März 2015 um 10:42am

Herzlich willkommen, werter Lord Bellentime.

Bitte achten Sie nur darauf, dass sich hier alles ausschließlich um mechanische Uhren (Handaufzug oder Automatik) dreht.

Mit den besten Grüßen

Eusebius v.d. Boom

Kommentar von Lord Maximilian Bellentime am 23. März 2015 um 7:36am
Freue mich demnächst einige Uhrwerke hier präsentieren zu können, solange verweise ich auf mein "Zeitkreuz" zu finden im Diskussionsforum.
An diesem hängen einige Mechanische Stücke, die trotz Replika-Herkunft einen schönen Anblick erwehren.

Freundlichste Grüße
Maximilian Bellentime
Kommentar von Inerys Dandelion am 3. Juli 2013 um 11:00pm

Lieber Eusebius,

Nochmals danke. Natürlich werde ich Sie nicht dafür verantwortlich machen, falls mir ein Fehler unterlaufen sollte. Ich bin dankbar für jeden Tipp und vertraue da auf Ihre Kompetenz. 
Die grünen Ablagerungen an der Kette bekam ich bereits mit einem bloßen Taschentuch entfernt. Ich habe gedacht, die wären hartnäckiger.

An der Nase (das heißt doch so, oder?) hatte ich das Öffnen schon mit Scheitern trotz Messer versucht, aber ich werde mal einen Menschen meines Vertrauens damit bedrängen :).

Ich habe im Internet mal nach den Fälschungs-Kriterien geschaut, die offensichtlichen, an denen man Fälschungen leicht erkennt, trafen soweit nicht zu. Ich will es allerdings nicht ausschließen.

Einen schönen Abend noch
Ihre Inerys


Kommentar von Eusebius van den Boom am 3. Juli 2013 um 10:00pm

Liebe Inerys,

wenn es wirklich eine Brequet ist und Sie sie zum Laufen kriegen, haben sie ein wertvolles Stück. Die Rückdeckel solcher alter Taschenuhren sind in der Regel mit einem Scharnier und einer kleinen (wie soll ich sagen?) "Kante" versehen, an der man den deckel aufhebeln kann. oft befindet sich darunter ein weiterer Schutzdeckel mit Scharnier. Dieser hat oft nur eine kleine Kerbe zwischen Deckel und Gehäuse, heißt "Humpf" ;-) wo man ein so genanntes Uhrenmesser ansetzt. Wenn Sie versprechen gaaaanz vorsichtig zu sein, geht das in der Regel auch prima mit einem Taschenmesser, also mit der Klinge. Aber vorsicht, nicht dass Sie damit abrutschen und sich verletzen.

Ein Uhrenglas (auch ein Echtglas) sollte jeder versierte Uhrmacher einsetzen können. Halten Sie Ausschau nach alten kauzigen Exemplaren des Berufsstandes, die können sowas meist.

Solange Sie noch nicht an und mit Werken gearbeitet haben, sollten Sie lediglich eine äußere Reinigung des Gehäuses in Betracht ziehen. Ein Mikrofasertuch mit aufgesprühtem Fensterreiniger (auf das Tuch, nicht auf die Uhr sprühen!!!) tut oft schon Wunder.

Nach dem Trocknen mit einem speziellen Silberputztuch kräftig abreiben. Es geht auch chemisch, aber nur bei ausgebautem Werk - würde ich jedoch nur zu raten, wenn man das kann oder wenn die Uhr eh nur ein vergammeltes und nicht laufendes Übungsobjekt ist, bei dem man nix mehr kaputt machen kann.

Wenn das Glas fehlt, können Sie ganz vorsichtig mit viel Spucke (wg. der Enzyme) und einem Wattestäbchen das Ziffernblatt reinigen, dabei bloß nicht zu feste drücken und zu heftig auf einer Stelle reiben.

Bei allen meinen Tipps gilt:

Ich übernehme keine Verantwortung in irgendeiner Weise für die Beachtung oder auch Nichtbeachtung und/oder mögliche Schäden aufgrund der Befolgung dieser Tipps.

Das schreib ich auch mal direkt oben rein. Ich bitte das - höflichst auf Ihr Verständnis hoffend - zu beachten.

Ihr Eusebius

Kommentar von Inerys Dandelion am 3. Juli 2013 um 8:30pm

Lieber "El loco" ;),
Danke für die schnelle Rückmeldung! Das Wiki werde ich mal unter die Lupe nehmen. Haben Sie einen Tipp, wie ich die klemmende Hinterseite aufbekommen könnte? Ich las etwas über ein spezielles Werkzeug, aber geht es auch anders? 
Außerdem dachte ich mal über eine gründliche Reinigung nach. Gibt es auch dafür spezielle Tipps, oder putze ich einfach "drauf los"? :)

Kommentar von Eusebius van den Boom am 3. Juli 2013 um 8:23pm

Ah, ich vergaß:

Auch die filigrane Kette ist eine Augenweide!

 

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