Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Neben dem Virus des Steampunks , erliege ich auch der Leidenschaft mich in alten abrissreifen Gebäuden herumzutreiben. Da kann man außer einer Reise in die Vergangenheit auch so manches interessante alte Stück für sich ergattern. Viel zu schade ,als dass es irgendwann unter einem Haufen Schutt begraben ist, versuche ich diese Kleinode zu retten und einer neuen Verwendung zuzuführen.
In einem alten abbruchreifen Haus fand ich einen Waschkessel der Fa. Ewald Lang Wuppertal aus den dreißiger Jahren. Diese Kessel findet man anscheinend noch häufiger, aber ich war der Meinung, die rostige Tür lohnt sich zu retten. Flugs war die Tür ausgebaut und in meinen Besitz übergegangen.

Zuhause vom gröbsten Dreck gereinigt und überlegt, was daraus entstehen sollte.
Das noch bescheidene Materiallager in Augenschein genommen und dann stand fest, eine Uhr sollte daraus entstehen.

Wir werden sehen, wie es weitergeht.
Ich bin gespannt.


Hans de Donkere van Stoom

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Werter Herr van Stoom,

ich teile ihr Interesse an alten Gebäuden und deren Geschichte. Ich will gespannt sein, was sie mit der Ofenklappe zaubern werden :)

Hochachtungsvoll

Mechanikus Squelver

Weiter geht´s aus dem Kantoor de Donkere van Stoom.


Mit einem Uhrwerk versehen, hier ist es ein modernes Quarzwerk mit Batterieversorgung, welches goldene Zeiger hat, entstand ein schöner Kontrast zu der schwarz lackierten Eisentür. Dazu noch etwas Zierrat in Form von Zahnrädern und anderen Messingteilen.
Das Ganze dann auf ein vorher gewachstes Brett montiert und schon ist das Alte mit Neuem eine sinnvolle und nett anzuschauende Symbiose eingegangen.
Nachfolgend ein Lichtbild zur Veranschaulichung.

Noch ein kleines Filmchen!

Ich hoffe noch viele Nettigkeiten zu erschaffen, denn es macht einfach nur Spaß.
Gedanken habe ich viele. Meine Sudelbuch füllt sich langsam mit Ideen.
Hans de Donkere van Stoom

Ich finde es sehr gelungen, klasse Arbeit =)

Mechanikus Squelver

In der Tat, ein sehr gelungenes Zeiteisen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Schlicht, geradezu modern mit dem Kontrast zwischen den goldenen Zeigern und dem schwarzen Gusseisen und der asymetrischen Anordnung.

Jedoch muß ich anmerken, daß mir die zwei Zahnrädchen im Eck etwas deplaciert vorkommen, ich denke das Ensemble wäre ohne diese noch schlüssiger. Aber das ist wie gesagt nur mein persönlicher Eindruck.

Herzlichst,

Eleanor Lavender

Geehrte Lady Lavender, geehrter Mechanikus Squelver,

es freut mich, dass Ihnen mein Zeiteisen zusagt. 

Die Zahnräder stehen für das Mechanische an meinem Zeiteisen, da das Uhrwerk wie zuvor angedeutet mit Elektrizität betrieben wird. 

Eigentlich wollte ich noch mehr Zahnrädchen anbringen, habe mich aber dann doch dagegen entschieden.

Es grüßt

Hans de Donkere van Stoom

Das ist ja hier fast wie in der Oper: am Anfang kommt die Ofentüre und dann geht's rund ...

im Ernst: ein schickes upcycling ist das geworden; viel Freude daran wünscht

Remington Brass

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