Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Hier wird oft die Frage gestellt, wie beginnt man, welches Werkzeug benötigt man?

Eine der (meiner Meinung nach) wichtigsten Werkzeuge für den Beginn, ist eine solide und gute Bohrmaschine. Nicht etwa eine Handbohrmaschine, sondern eine gute Säulenbohrmaschine.

Ich habe mich lange mit einer Maschine mit Riemenantrieb geärgert. Zu schwacher Motor, Gefummel mit den Riemenscheiben und ein Futter, dass hin und wieder vergisst, dass es an den Bohrkonus gehört. Nach ein paar Monaten war die Skala für den Tiefenanschlag nicht mehr lesbar und die Grundplatte lies sich nicht mehr sauber in die waagerechte Position justieren.

Tja, und dann gab es dieses Sonderangebot:

Zwei Gänge, stufenlose Drehzahlregelung und automatische Drehzahlkonstanthaltung.

Elektronische Tiefenmessung

LED Beleuchtung des Bohrfeldes

Prismenschiene für Rohre

Niederhalter

Tiefenanschlag

Laserkreuz (vergessen Sie das Teil!)

Parallelanschlag

Bohrfutter bis 13mm

Ja, das Teil ist lauter als eine Maschine mit Riemenantrieb und ja, das Laserkreuz ist leicht aus dem Bohrfokus. Aber wer bohrt schon ohne Körnerschlag?

Das Teil ist um fast 100.- EUR reduziert worden und war durch ein BOSCH Sonderangebot um weitere 12% reduziert worden.

Die Präzision der Maschine ist sehr gut, Bohren ein Genuss und das Gerät treibt Lochsägen bis 120mm ohne Probleme durch HDF, Multiplex und Mahagoni.

Die Kraft der Maschine ist unglaublich

Wie schon geschrieben, ist das Laserkreuz der letzte Dreck. Es ist ca. 1mm neben der Bohrspitze. Aber ich brauche es nicht! Ankörnen und dann bohrt es sich präzise!

Für Reihenbohrungen ist der Parallelanschlag ein Genuss.

KLICK

Dazu passend empfehle ich:

Körner

Senker

Bohrersatz

Stufenbohrer

Lochsägen

Damit lassen sich bereits viele Aufgaben beim Basteln meistern.

Hochachtungsvoll,

H. Steam

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Antworten auf diese Diskussion

Werter Horatius,

zunächst herzlichen Glückwunsch zum "Schnäppchen"-Kauf und ganz viel Bohrspaß mit der neuen Grünen!

Da ich das Maschinchen nicht kenne, kann ich's natürlich auch nicht beurteilen, glaube aber sofort und gern, dass sich zwischen Ihrer Neuen und dem alten Monstrum himmelweite Unterschiede auftun - sehr schön! Mich würde das komische "Gummi"-Zustellrad wahrscheinlich stören und ich würde statt dessen einen üblichen Sterngriff montieren - ist aber vielleicht auch nur eine Frage der Gewöhnung ...

Ihre eingangs zitierte Frage nach wichtigem Werkzeug für den Anfang ist verallgemeinernd wohl nicht so leicht zu beantworten. Wer sich z.B. mit Lederarbeiten beschäftigen möchte oder sich vielleicht von Buchbinder-Arbeiten inspiriert fühlt, der braucht sicher nicht vordergründig eine Säulenbohrmaschine ;-) Alle diejenigen aber, die es leid sind nur zufällig senkrechte Bohrungen ausführen zu können, werden früher oder später um eine Maschine, zumindest ähnlich derjenigen die Sie hier vorstellen, nicht herum kommen.

Deshalb danke für den Tipp bzw. den Erfahrungsbericht, auch wenn ich selbst grad' nicht bedürftig bin.

Remington Brass

Lieber Remington,

das Rad ist das Erste, was nach Ablauf der Garantie ausgetauscht wird ;-)

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Remington Brass sagt:

Werter Horatius,

zunächst herzlichen Glückwunsch zum "Schnäppchen"-Kauf und ganz viel Bohrspaß mit der neuen Grünen!

Da ich das Maschinchen nicht kenne, kann ich's natürlich auch nicht beurteilen, glaube aber sofort und gern, dass sich zwischen Ihrer Neuen und dem alten Monstrum himmelweite Unterschiede auftun - sehr schön! Mich würde das komische "Gummi"-Zustellrad wahrscheinlich stören und ich würde statt dessen einen üblichen Sterngriff montieren - ist aber vielleicht auch nur eine Frage der Gewöhnung ...

Ihre eingangs zitierte Frage nach wichtigem Werkzeug für den Anfang ist verallgemeinernd wohl nicht so leicht zu beantworten. Wer sich z.B. mit Lederarbeiten beschäftigen möchte oder sich vielleicht von Buchbinder-Arbeiten inspiriert fühlt, der braucht sicher nicht vordergründig eine Säulenbohrmaschine ;-) Alle diejenigen aber, die es leid sind nur zufällig senkrechte Bohrungen ausführen zu können, werden früher oder später um eine Maschine, zumindest ähnlich derjenigen die Sie hier vorstellen, nicht herum kommen.

Deshalb danke für den Tipp bzw. den Erfahrungsbericht, auch wenn ich selbst grad' nicht bedürftig bin.

Remington Brass

Werter Horatius,

die Maschine sieht doch ganz schnuckelig und brauchbar aus. Der Kauf war sicher eine gute Entscheidung.

Betreff des Laserkreuzes hätte ich eine Frage zu dessen Funktion und Justierung. Ich gehe mal davon aus, das Laserkreuz ist auf die Mitte der Achswelle eingestellt? Nun ändert sich aber der Winkel des Lasers mit der Höhenverstellung oder der Einspannung verschieden langer Werkzeuge, kann daher auch nicht mehr stimmen und müsste stets neu justiert werden. Das ankörnen oder zentrieren mittels Zentrierbohrer scheint da der einfache Weg zu sein. 

Viel Freude an der neuen Maschine wünscht - Leon de Ferro

Werter Freund,

tja da kommt man tatsächlich nicht drumherum. Ich hatte damals - DAMALS, vor ca 17 Jahren, mal gedacht: ach kaufste Dir mal so´n Billigding aus dem Discounter und wenn Du das wirklich gebrauchen kannst, dann kaufst Du Dir halt ne Gute. Vor 17 Jahren, nur 2 Mal die Riemen erneuert, aber das Ding will nicht aufgeben. Träumen tue ich auch von stufenlos verstellbar ohne Riemen und so. Aber jetzt ist erstmal was anderes dran: Eine Drechselbank, und dann ein kleines E-Schweißgerät und eine Minitischkreissäge....
Ach ja, wenn man erstmal angefangen hat.
Beste Grüße
Ihr T.

Sehr geehte Herren,

Ich habe Ihre Diskussion mit großem Interesse verfolgt. Umso mehr wird mir bewusst, wie wertvoll es für mich ist, das Privileg zu genießen, die Werkstatt meines Arbeitgebers nutzen zu dürfen. Dort finde ich an Hand- und Elektrowerkzeug nur das Beste und in jeder erforderlichen Ausführung und Größe.

Nun denke ich aber auch daran, wie es in ein paar Jahres aussehen wird. Die Rentenkasse wird kaum eine Werkstatt haben (was eigentlich eine gute Idee wäre) und ich werde mich dann entscheiden müssen, welche Art der Bearbeitung ich nutzen werde. Klassisch spanabhebend, modern additiv mir 3D-Drucker oder, notgedrungen, beides. Daher bereite ich mich jetzt auf beides vor und Sie werden von mir hören.

Mit Grüßen voller Freunschaft und Achtung,

Kapitän Darius Cumulus 

Guten Morgen,

die zwei Linienlaser sind so angebracht, dass der Schnittpunkt unterhalb des Bohrers liegt, egal wie tief man den Kopf der Maschine absenkt. Die Linie verkürzen sich allerdings. Große Bohrer werfen einen Schatten.Also so richtig zu gebrauchen, ist das Kreuz nicht.

Ich werde mir einen Satz Zentrierbohrer besorgen, damit klappr es dann auch mit den Rohren. Ansonsten wird halt präzise angerissen und gekörnt.

Hochachtungsvoll,

H. Steam

Leon de Ferro sagt:

Werter Horatius,

die Maschine sieht doch ganz schnuckelig und brauchbar aus. Der Kauf war sicher eine gute Entscheidung.

Betreff des Laserkreuzes hätte ich eine Frage zu dessen Funktion und Justierung. Ich gehe mal davon aus, das Laserkreuz ist auf die Mitte der Achswelle eingestellt? Nun ändert sich aber der Winkel des Lasers mit der Höhenverstellung oder der Einspannung verschieden langer Werkzeuge, kann daher auch nicht mehr stimmen und müsste stets neu justiert werden. Das ankörnen oder zentrieren mittels Zentrierbohrer scheint da der einfache Weg zu sein. 

Viel Freude an der neuen Maschine wünscht - Leon de Ferro

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