Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian



Werte Mitreisende,

wie bereits angekündigt, habe ich einige weitere Steampunk-Insekten verfertigt.
Hier zunächst einmal die Vorstellung der Insektoiden als Steckbrief:

Rundbäuchiger Rändelkäfer
Coleopter margolulus circumventris
Anzahl im Habitat: 1
Länge: ca. 26 mm
Höhe: ca. 16 mm
Gewicht: 93 gr



Gemeine Werkstattfliege
Muscida dentoptera vulgaris
Anzahl im Habitat: 1
Länge: ca. 47 mm
Höhe: ca. 29 mm
Gewicht: 28 gr



Sechseckiger Hundertfüßler
Centopodus sexangulus elegans
Anzahl im Habitat: 1
Länge: ca. 150 mm
Höhe: ca. 22 mm
Gewicht: 79 gr



Van den Booms Goldbauchspinne
Aranea pilaurea "Boomii"
Anzahl im Habitat: 1
Länge: ca. 26 mm
Höhe: ca. 68 mm
Gewicht: 71 gr



Kleiner Hubflügler (Libelle)
Anisoptera evolaria humilis
Anzahl im Habitat: 1
Länge: ca. 97 mm
Höhe: ca. 58 mm
Gewicht: 100 gr



Kupfer-Riesenameise
Formica gigantea aerena
Anzahl im Habitat: 2
Länge: ca. 95 mm
Höhe: ca. 44 mm
Gewicht: 25 gr



Russischer Stundenkrabbler
Horabius zariensis parvulus
Anzahl im Habitat: 3
Länge: ca. 26 mm
Höhe: ca. 16 mm
Gewicht: 6 gr



Für das Habitat habe ich ein 60 cm hohes altes Windlicht verwendet. Die ursprüngliche Kette zum Aufhängen habe ich entfernt und stattdessen eine kleine Beleuchtung installiert. Dekoriert wurde mit einem alten Rebstock, einigen (künstlichen) Pflanzen sowie Sand und einem Stein. Ich weiß, dass es ein wenig eng ist, jedoch benötigen die künstlichen Insekten bekanntermaßen deutlich weniger Platz als lebende.

Ich hoffe, mein kleines Arrangement gefällt Ihnen.

Hochachtungsvoll
Ihr Eusebius van den Boom

Tags: Habitat, Insekten, Insektoiden, Krabbeltiere, Terrarium

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Antworten auf diese Diskussion

Ich Erstaunt über diese filigranen Krabbeltiere da kann sich der Frankfurter ZOO mal eine Scheibe abschneiden .diese Vielfalt hat selbst er nicht in einem Terarium

" Hut Zieh" Wunderschön

Verehrter Freund,

ja, das Arrangement und der Inhalt wissen zu gefallen - und wie! Da haben Sie bei mir einen Nerv getroffen - finde ich doch Krabbler sowieso äußerst faszinierend.   Ihre Steampunk-Arthropoden sind wundervoll gelungen, und zeigen in ihrer Artenvielfalt und Benennungen ganz hervorragend die Fantasie Ihres Schöpfers. Und das ganze dann auch noch in einem beleuchteten und schmucken Habitat - ganz und gar zauberhaft!

Entzückt,

Ihre Ada

 

Mhhh. Ist das nicht doch etwas Insektenquälerei. So viele quirlige Geschöpfe auf so engen Raum. Was ist, wenn Nachwuchs ins Haus steht? Oder sich einige dieser wundervollen Insekten verpuppen sollten?
Hochachtungsvoll
B. Dor

Verehrter Eusebius,

die sind ja toll geworden! Und zum Glück haben Sie auch gleich noch ein Insektarium (oder wie heisst sowas?) geschaffen, um die kleinen "Biester" sicher zu verwahren!

Wundervoll!

Mit anerkennenden Grüßen

Ihr Dr. TechNo

Verehrter Herr Kollege,

beim Betrachten Ihrer neuesten Forschungsarbeit hier kam mir doch ein fürchterlicher Verdacht ...

Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der folgende Situation kennt: man ist z.B. gerade damit beschäftigt eine Anzahl von Schrauben in die für sie vorgesehenen Gewinde einzudrehen und fest zu ziehen. Man legt den Schraubendreher beiseite, greift sich die nächste Schraube und schraubt sie mit spitzen Fingern ein. Zum festziehen tastet die Hand nach dem Schraubenzieher ... und greift ins Leere ... die Augen suchen den Tisch ab ... weg! ... der Schraubendreher ist definitiv weg.

Bislang glaubte ich an Zauberei.

Jetzt beschlich mich jedoch der Verdacht, dass sich in meiner Werkstatt womöglich auch eine gemeine Werkstattfliege eingenistet haben könnte, deren Gemeinheit sich im Wesentlichen darauf kapriziert, mir den Schraubenzieher zu stibitzen. Deshalb meine Fragen an Sie als Fachmann: wurde ein diesbezügliches Verhalten bei Muscida dentoptera vulgaris bereits beobachtet? Was kann man tun, um der Kreatur diese Marotte auszutreiben?

Auf Ihre professionelle Hilfe hoffend grüßt

Remington Brass

Oje, Herr Brass, da sagen Sie was. Wenngleich ich mir schlecht vorstellen kann, dass dieses kleine Geschöpf ganze Schraubenzieher wegträgt, so muss ich doch auch vermuten, dass sich einige der Krabbeltiere in meinen Keller verirrt haben, immerhin kenne ich genau das Gleiche Problem, aber eher mit Schräubchen, Muttern, Kabeln ...

Vielleicht sollte man eine kleine Falle aufstellen? Oder so ein klebriges Fliegenband mit Muttern als Lockstoff?

Ihre Ada

Sehr geehrter Herr van den Boom,

man erkennt bereits auf den ersten Blick, welche Arbeit es gemacht haben muss diese Vielzahl an kleinen Krabblern ein zu fangen und zu erfassen. Vielen Dank also, dass Sie sich diese Zeit genommen haben. Herr Brass machte bereits auf eine mögliche Verhaltensweise Ihrer Arthropoden aufmerksam und ich bin ebenso an Ihren Studien zum Verhalten Ihrer Insekten interessiert, wenngleich ich auch Frau Liebherz beipflichten muss, dass ich diesen Tierchen das verschwinden von Schrauben anhängen würde, aber das Abhandenkommen ganzer Schraubendreher würde ich dann doch eher den sehr scheuen "Schraub- und Kneifwichteln" zuschreiben, auch wenn über deren Existenz bis heute stark diskutiert wird.

In diesem Sinne, hochachtungsvoll,

Arktorius Alchimanum

Mit Verlaub, Herr van den Boom,

die Idee ist völlig verrückt, sowas von klasse, ich hatte gedacht ich traue meinen Augen nicht.

Bei meinem derzeitigen Werkstattzustand brauche ich einen Kammerjäger, eher ein ganzes Kammerorchester um das Viehzeug da wieder raus zu bekommen.

Aber Sie sind ja nun unser neuer In-Sektenbeauftrager auf dem Schiff.

Im Job gab es früher immer Goldgeist zum Haarewaschen bei "Tierchentransport" mit dem Rettungswagen.

Ich schlage für die Chemiefraktion an Bord die Entwicklung von "Messing- & Kupfergeist vor"

Chapeau

T.

Also Herr van Boom in welcher Geschwindigkeit erschaffen sie nur diese Wundervollen Insektoiden.

Ich hoffe doch nur das Sie ihre Naniten Arme lediglich gegen 

die Biologischen Schädlinge einsetzten.

Nein Spaß beiseite Sie sehen mich begeistert und Danke für die tolle Inspiration nebst Kopfkino welches sie bei mir ausgelöst haben.

Hochachtungsvoll Lord von Barmbeck

Werter Eusebius,

diese ganzheitliche Umsetzung des Themas Insektoiden von den vielfältigen Formen bis hin zum Habitat ist äußerst gelungen. Und erst die Namen - mein Favorit ist der russische Stundenkrabbler. Wie Bill Dor anmerkte, lässt das Puppenstadium und das anschließende Schlüpfen vielleicht doch noch auf die eine oder andere Überraschung hoffen.

Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald

Erhard von Umtrieb

Werter Herr van den Boom

Eine wahrlich gelungene Umsetzung, angefangen bei den Insekten bis hin zum Terrarium.

Hochachtungsvoll

Lady Anna von Liecktensteam

Werte Kommentatorinnen und Kommentatoren,

herzlichen Dank sei Ihnen allen gesagt für Ihre freundlichen und lobenden Worte.

Mir hat das Ganze einen "tierischen" Spaß gemacht und glauben Sie bloß nicht, dass "Van den Booms Tierleben" damit beendet sei. Da kommt noch was - verlassen Sie sich drauf.

Und keine Sorge, die Kleinen vergreifen sich garantiert nicht an Schraubenziehern. Auch eine ungezügelte oder gar gattungsübergreifende Vermehrung halte ich für ausgeschlossen. Darüber hinaus ist das Habitat garantiert völlig ausbruchssicher, ich gebe Ihnen mein ...

oh .. einen Moment bitte, aus dem Augenwinkel heraus sah ich gerade eine Bewgung ...

.. ich melde mich später ...

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