Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Wie schnell ist ein Brand ausgebrochen!

Gerade an Board von Luftschiffen ist offenes Feuer und Licht (zu Recht) verboten.

Aber auch im Lager oder in der Stube ist Petroleumlicht gefährlich, dazu kommt noch der penetrante Geruch. Wie schnell ist so eine Lampe umgeworfen und das Öl läuft aus. Selbst wenn es sich nicht entzündet gibt es üblen Geruch und hässliche Flecken.

Damit ist nun Schluss!

Horatius Steam´s Molekularbrenner in Verbindung mit den neuen, voltaschen Energiezellen gibt helles, gleichmäßiges und langlebiges Licht. Ohne das lästige Dochtputzen und Brennöl.

Auf molekularer Ebene entsteht das Licht ohne Wärmeentwicklung. Die Energiezellen sind  in nahezu jeder, modernen Verkaufsstelle zu finden und dort für kleines Geld zu haben. In naher Zukunft werden Energiequellen verfügbar sein, die sich mittels des neuen Netzstromes wieder regenerieren lassen.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

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Auslöser für dieses Projekt war die Jahrhunderthalle und das (verständliche) Verbot, offenes Licht zu benutzen.

Da zu einem der geplanten Ausstellungsstücke besagte Lampe gehört und ich sie auch gern in Betrieb nehmen möchte, musste das gute Stück umbebaut werden. In der Tat hat mich die aufwändige Pflege des Dochtes und das Tauschen des Petroleum immer gestört. Auch die geringe Lichtstärke bei der Benutzung im Zeltlager war nicht immer schön.

Nun gibt es diese E-10 Birnchen für Fahrradbeleuchtung. Selbige sind sehr hell und geben zwischen 3V und 8V relativ gleichmäßiges Licht. Mit einem Satz Batterien, brennt das Teil fast 12 Stunden ohne Unterbrechung.

Für den Umbau wurde die Lampe entleert, gereinigt und der Docht entfernt.

Dann wurde eine E-10 Fassung oben in den Brenner gelötet.

Achtung >>> 1. Junophorsche Erfinderregel! Es passt perfekt!

In die, so genannte Krone, wurde dann ein Miniaturschalter eingelötet und in die + Leitung der Fassung (Mittelkontakt) geschleift.

Das LED Leuchtmittel sitzt dann so, dass das Glas vom Kolben das Licht schön streut.

Um die Lampe nicht unnötig zu beschädigen, habe ich die Batterien in einem MDF - Sockel versteckt, welcher furniert wurde.

Das Licht ist recht weiß, aber mittels Folie oder Sepia Papier etc. kann die Lichtfarbe variiert werden.

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Tags: Expedition, LED, Lampe, Luftschiff

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Antworten auf diese Diskussion

Herr Steam,

Welch eine Erleichterung sich nicht mehr unnötigen Gefahren plagen zu müssen. 

Eine tolle Erfindung! Meiner Meinung nach zum nachahmen empfohlen!

Gezeichnet,

Graf Reichenhall

Jetzt ist der Groschen gefallen.

Diese SMD-Birnchen gibt es tatsächlich. Aus dem einen Bild sieht es aus, als ob Sie das Birnchen komplett selbst zusammengelötet hätten. Die obere weiße Scheibe sieht nämlich aus wie die Kindersicherungen von unseren Steckdosen und diese LED habe ich schon einzeln gesehen.

Also:

Das ist eine richtig klasse Idee und die wird 100%ig von mir genutzt werden.

Vielen lieben Dank für das Vorstellen.

Ihr

G.I. von Heddernheim

Werther Mr. Steam,

ich stehe der Verfeuerung fossiler Energieträger, besonders wenn diese nur zur Lichtentwicklung mit einem bescheidenem Wirkungsgrade genutzt wird, seit jeher -auch berufsbedingt im wirklichen Leben- kritisch gegenüber. Insofern scheint mir die Verwendung von Licht emmitierenden Dioden der nächste logische Schritt in eine erhellende Zukunft!

Mit erleuchtenden Grüßen

Ihr Dr. T.v.T.

Sehr geehrter Herr Steam,

wenn ich mir den Lampenschirm ansehe, wirkt das tatsächlich eher wie ein Gaslicht. Wundervolle Idee, die man sogar als Taschenlampe, naja in diesem Falle bei dieser Größe eher als Armleuchter, benutzen könnte um des Nachts draussen noch etwas Feuerholz zu holen oder dergleichen.

Prima, vielen Dank für eine weitere Erleuchtung

Ihr Teleman

Teurer Freund!
Vielen Dank für diesen Beitrag. Das beschriebene Leuchtmittel ist genau das, was ich für ein Projekt suche.
Beste Grüße
vom Winterberger.

Werther Mr. Steam,

sehr löblich von Ihnen, die doch gefährliche und schmutzige Petroleumlampe auf einen umweltfreundlichen Festbrennstoff umzurüsten. Dazu noch diese sehr schöne Lampe, das ergibt zusammen eine praktische und doch formschöne Laterne. Jetzt müssen Sie nie wieder befürchten, dass bei nächtlichen Wanderungen durch Haus und Garten ein Windzug Sie im dunkeln stehen lässt, oder das Ihnen das Luftschiff um die Ohren fliegt.

Da fällt mir ein, gibt es eigentlich Rauchverbot auf Wasserstoff-betriebenen Luftschiffen ...?

 

Ihr O. Funkenspotz

Das Rauchverbot gab es tatsächlich. Auf der Hindenburg gab es allerdings einen Rauchersalon, der leichten Überdruck hatte, damit kein Wasserstoff eindringen konnte.

KLICK

Hochachtungsvoll,

H. Steam

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