Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Sehr geehrte Werkstattspäher,

gut, zugegeben, das letzte Objekt scheint den einen oder anderen etwas verwirrt zu haben...

Kommen wir also zur Technik zurück und machen wir mal wieder etwas Inschinörsarbeit - das dauert aber diesmal wohl wirklich etwas länger. Jeder Teil dauert derzeit mindestens einen Tag. Aber machen wir das doch gemeinsam im Livestream.

Tische ausgeklappt, Stühle bereitgestellt, Getränke zurechtgerückt: Wir bauen einen Motor!!!

Hier schon mal das Video, wie es später mal aussehen soll:

Doch zuerst mal wieder meinen alten Freund Mahatma Gonie zu Rate gezogen:

Wir bohren 8 Holzklötze mit dem Topfbohrer aus (Weil wir 6 brauchen und mindestens 1-2 zwischendrin versemmeln)

Diese werden dann in eine Standbohrmaschine gespannt und mit der Raspel gerade gezogen (Hab nun mal keine Drehbank)

...und mit 320er Papier geschliffen, immer schön an die Absaugung denken, Mahagoniestaub ist nicht gut für ein langes Leben...

Dann machen wir Innen mit einem Forstner-Bohrer ein Sackloch, vorher auch mit einem Topfbohrer vorgebohrt, sonst fliegt Ihnen das Teil um die Ohren.

Tja, und dann gehen wir ins Bett, war genug Arbeit für heute und die Hände zittern noch ewas vor sich hin.

Bis später irgendwann, das geht jetzt alles gaaaaanz gemächlich vor sich.

Ihr Teleman von Phone 

(der bei dem Auto echt schwach werden könnte, obwohl er ja kein Autofanatiker ist,..., aber DEN schon,..., nur mal so für ein Wochenende...)

Tags: Andre, Kahlke, machina-nostalgica, phonepunk, www.phonepunk.de

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Antworten auf diese Diskussion

OK der Herr,

nun bin ich aber gespannt, was da aus Ihrer Werkstatt rollen wird....

Gute Nacht.

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Guten Morgen in die Runde,

prima, prima, das verspricht spannend zu werden - ich bin auf jeden Fall aufmerksam bei der Sache.

Ihre Raspelei am drehenden Werkstück in der Ständerbohrmaschine ist ein bewährter und prächtig funktionierender "Notbehelf" angesichts fehlender Drehmaschine. Es ist aber auch gar nicht sooo schwierig, vorwiegend aus Multiplex-Sperrholz eine wirklich gut arbeitende Drechselmaschine selbst zu bauen. Diesbezüglich gibt's ganz tolle Vorschläge bei youtube (z.B. vom Sperrholz-Maschinebau-Papst Matthias Wandel). Holz drechseln an einer (Metall-)Drehmaschine ist nämlich angesichts der dabei unvermeidlich entstehenden feinen Stäube, die gern in alle Führungen und Lager eindringen und dann mit dem dort vorhandenen Fett einen ganz fiesen Matsch bilden, wirklich kein Vergnügen und sollte nach meiner Ansicht möglichst vermieden werden.

Vielleicht finden wir ja am Rande des Erfindertreffens die Gelegenheit, mal ein Gemeinschaftsprojekt "Drechselmaschine bauen" auf den Weg zu bringen. Mich würd's reizen ...

Doch zunächst gilt das Interesse natürlich Ihrem V6.

Mit bestem Gruß

Remington

Sehr geehrter Herr Brass,

die Idee mit der Drechselmaschine finde ich hoch spannend.

Da lassen Sie uns beim Erfindertreffen mal drüber reden...

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

PS

Die Drechselmaschine von Herrn Matthias Wandel ist der Hammer, genaus wie die anderen Maschinen.

Danke für den Tip



Remington Brass sagt:

Guten Morgen in die Runde,

prima, prima, das verspricht spannend zu werden - ich bin auf jeden Fall aufmerksam bei der Sache.

Ihre Raspelei am drehenden Werkstück in der Ständerbohrmaschine ist ein bewährter und prächtig funktionierender "Notbehelf" angesichts fehlender Drehmaschine. Es ist aber auch gar nicht sooo schwierig, vorwiegend aus Multiplex-Sperrholz eine wirklich gut arbeitende Drechselmaschine selbst zu bauen. Diesbezüglich gibt's ganz tolle Vorschläge bei youtube (z.B. vom Sperrholz-Maschinebau-Papst Matthias Wandel). Holz drechseln an einer (Metall-)Drehmaschine ist nämlich angesichts der dabei unvermeidlich entstehenden feinen Stäube, die gern in alle Führungen und Lager eindringen und dann mit dem dort vorhandenen Fett einen ganz fiesen Matsch bilden, wirklich kein Vergnügen und sollte nach meiner Ansicht möglichst vermieden werden.

Vielleicht finden wir ja am Rande des Erfindertreffens die Gelegenheit, mal ein Gemeinschaftsprojekt "Drechselmaschine bauen" auf den Weg zu bringen. Mich würd's reizen ...

Doch zunächst gilt das Interesse natürlich Ihrem V6.

Mit bestem Gruß

Remington

Oh! Es wird wieder spannend.

Ein Motor? Nun denn, ein Motor!

V6 botanical?

Gespannt wartet ab, was nun kommen mag,

der Winterberger.

P.S.: Danke für den Hinweis auf Herrn Wandel, werte Herren! Ich muß gestehen, ich kannte ihn bisher nicht.

Werter Herr von Phone, das ich beruflich fast täglich mit solchen Maschinen zu tun habe, bin ich recht gespannt auf die Umsetzung ihres neuen Projektes. Auch wenn Holz ein recht untypisches Material dafür ist wünsche ich Ihnen natürlich Erfolg bei der Umsetzung und verweile an ihrem Werkstattfenster.

Mit einem Gruß

Silas Drent

Dann werde ich mal solange es noch geht ihrem Tagesbericht zuhören.

Bin schon gespannt auf den Holzmotor.

Oder schicken Sie uns hier auf einen Holzweg ?

Ich werde, egal was rauskommt, gebannt zusehen und wie immer meinen Mund nicht zubekommen.

Mit erwartungsvollen Gruß

Ing. Duerr

Guten Abend,

na da sind Sie ja alle wieder, unsere Technikbegeisterten. Da musste ich ja mal was ganz Neues auffahren, um die Inschinörsgemeinde wieder zu versammeln. schön, dass Sie alle Ihre Plätze wieder eingenommen haben.

Herrn Drent muss ich aber leider schonmal mitteilen, dass das Material von ihm noch nicht verbaut wird, das geplante Projekt ging leider vorerst in die Hose (was nicht heißt, dass es als gescheitert angesehen wird)

Vielen Dank an Herrn Brass für den Tipp, das muss ich mir mal in Ruhe ansehen, das könnte was werden.

Der nächste Schritt will noch ins Bild gebracht sein. Der erste Versuch ging leider auch hier (sprichwörtlich)schief, 3h Lötarbeit für die Tonne. Die Ergebnisse gibt es dann morgen.

Also: der Titel verrät eigentlich schon alles, deshalb beisst sich der Herr Timeless wohl auch gerade auf die Zunge, denn er ist derzeit noch mit Materialbeschaffung für das Projekt beschäftigt.

Ich habe mich entschlossen, etwas mehr chronologisch mit dem Bau der Einzelteile vorzugehen. Wir beginnen also mal mit der Gedankenübung, was wir alles für einen Motor brauchen.

Da fällt mir dann als erstes mal die Kardanwelle ein, die ja alles irgendwie grundsätzlich in Gange bringt. Und genau die bauen wir morgen.

Gute Nacht

Ihr Teleman

Hochverehrter Herr Kollege Teleman von Phone, lieber Freund und OB!

Das Projekt nimmt jetzt aber tüchtig Fahrt auf!

Der von Ihnen verkündete Projektname lässt bereits eine große Bandbreite an Möglichkeiten ahnen, was Sie uns denn wirklich zum Schlusse präsentieren werden und so habe ich mir erlaubt, für die nächsten Tage vermittelst eines Liegestuhles und Sonnenschirmes etwas Annehmlichkeit vor Ihrem Werkstattfenster zu bereiten. Wann wird das Eis für meinen Gin-Tonic gereicht?

Die wichtigste Frage der Junophorschen Werkmannen dreht sich aktuell um den Antrieb! Womit -so wird gerätselt, wird soll der doch recht kohlenstoffhaltige Motor denn betrieben werden?

Gespannt wie ein Keilriemen das Treiben verfolgend

Ihr Aeon Junophor

Guten Morgen, werte Mitleidende,

nach einer (tatsächlich mal) ruhigen Nachtschicht bin ich soeben in der Werkstatt gewesen und habe das Drama mal in Bildern festgehalten:

Haben Sie schon einmal versucht aus 3 Rohrwinkeln mit 10 Lötstellen und exakter 120° Verdrehung eine Kardanwelle zu löten? Ich weiß selbst nicht, was mich da geritten hat. Erster Versuch also komplett für die Tonne

Und noch mal angefangen, diesmal wußte ich ja wo es hakt und bin etwas strukturierter vorgegangen.

1.

Nicht den vorgegebenen Winkel für den Kardan benutzen, sondern einen eigenen bauen, den anderen später um 120° drehen

2. Mit 2 Lötarten arbeiten. Hartlöten für die festen, beanspruchtenVerbindungen, Weichlöten für die späteren Verbindungen der Segmente. Vorteil: es fällt nicht jedesmal alles auseinander, wenn man das nächste Segment einbaut. Daran denken, dass die Ringe für den Pleuel schon mit eingearbeitet und vorne und hinten Scheiben angelötet werden, um diese mit Gewinden zu versehen :

3. Alles, wie gesagt um 120° versetzt, erst zusammenschrauben (an den Gewindescheiben) und dann weich zusammenlöten, polieren und :

Tadaaaa

Eigentlich auf Anhieb getroffen, nix mehr nachrichten müssen und...

... soeben festgestellt, dass sich doch eine der Lötstellen beim Einquetschen gelöst hat, also noch mal vorsichtig mit kleinster Flamme und Flussmittelüberfluss aufschmelzen. Ist aber kein Drama, denn ich habe ja die Gewindestange dazwischen.

Ich habe mir mal ein Probebrett gebaut mit einfacher Halterung. so kann ich immer mal wieder ausprobieren und habe für die nächsten Teile eine feste Unterlage.

Puh,...

ich gehe jetzt Rasen mähen, das entspannt,

Ihr Teleman

Ne Kurbelwelle aus Kupfer - ich schmeiß mich in die Ecke!

Mein lieber von Phone: Sie betreten mal wieder maschinenbauerisches Neuland; aber warum überrascht mich das jetzt nicht? :-)

Remington Brass

Kurbelwelle, KURBELwelle, verzeihen Sie einem gelernten Irgendwasmitelektroniker.

Hab dann mal die Kardanwelle gegoogelt,hmmm, sieht in der Tat anders aus...

Vorschlag: ich zeige, was ich gebaut habe  und mache einen "Serviervorschlag" und irgendwer sagt, wie das im Original heißt.

Neuland. Jau, das ist hier wirklich Neuland für mich, da muss ich ganz tief in die Schultüte von damals greifen - und zwar nicht nur die vom Technikunterricht kann ich Ihnen sagen.

Mit metallgepuderten, ölverschmierten Händen,

Ihr Teleman, man, man, man

aus der Maschinörgenerie

Mit dem "Neuland", welches Sie hier betreten, meinte ich eigentlich nur folgendes: gemäß konventioneller Vorstellungen im Maschinenbau gibt es für die Herstellung einer Kurbelwelle eigentlich nur wenige Werkstoffe, die von ihren Materialeigenschaften her noch ungeeigneter wären als Kupfer - Fimo vielleicht oder Quecksilber  ;-)

Ansonsten aber: sch... was auf die konventionellen Vorstellungen! Lasst uns Neuland betreten und Sachen ausprobieren. Und wenn wir damit auf die Fresse fliegen hatten wir wenigstens unseren Spaß. Sooo sieht's nämlich aus!

Remington

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