Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Sehr geehrte Mitreisende,

wenn es still wird um den Herrn von Phone, dann ist er schwer beschäftigt...

Und so trug es sich zu, dass ein Projekt, welches seit nunmehr 2 Jahren den Projektordner füllte, zur Umsetzung kam. Warum, wieso, weshalb es zu dieser aussergewöhnlichen Ausstellung kam, ist eine etwas zu lange Geschichte und mehr etwas für das Kaminzimmer.

Gemeinsam mit der Kremper Kirche, dem Vorstand und dem Förderverein wurde die Idee geboren, eine Steampunkausstellung in einem sakralen Ambiente zu installieren, mit Musik...

Herausgekommen ist eine wundervolle Veranstaltung mit vielen interessierten Besuchern,  einem Eröffnungskonzert einer New Orleans Jazz Combo, einem thematisch angelehnten Gottesdienst mit unserer Beteiligung, einem Ukulelekonzert am Sonntag und, sozusagen sprichwörtlich, einem "open ship" zum Tag des offenen Denkmals.

Unendlich viele neue Ideen fanden hier seinen Anfang, schöne, neue Verknüpfungen für zukünftige Projekte keimten auf und so wurde das Wochenende zu einer sehr dichten, kreativen, und kurzweiligen Erfahrung.

Gezeigt wurden Werke von

Horatius Steam

Steampunk Decadence

Dirk Jacobs

M. van Gosch

Aeon Junophor

Lady Thorhawke Wells and Major von Seeland

und Phonepunk

Am Ende bleiben die Bilder, hier also ein kleiner Eindruck :

Werke von Aeon Junophor

Lichtprojektionen

"The Lady and the Major"

Konzertteil

"Der Tod" von Steampunk Decadence": Der Tod steht vermeindlich am Ende des Prozesses, hier über ihm das Arcantusblatt, das Zeichen des ewigen Lebens und eine Tür hinter ihm. Wohin??? Wer kann das beantworten....

"Dialog des Meister" von Phonepunk: der Tod ist Gefangener im ewigen Kreislauf des Lebens, sozusagen im goldenen Käfig.

"Kommunikation" von H. Steam: die Form der Veränderung in der Komunikation zu Luthers Zeiten, gepaart mit dem heutigen Ansatz der Komunikation

Literatur und Grafiken

"Zeitdruck"

"Das Ei des Lebens" von M van Gosch

Kirche St Peter zu Krempe

Tags: Andre, Art, Kahlke, Kirche, Krempe, Machina, Musica, Nostalgica

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Verehrter Herr von Phone,

Die Bilder scheinen von einer gelungenen Veranstaltung zu erzählen. Schade, das die Anreise zu weit für mich war. Ich wäre gerne gekommen. Aber vielleicht dann, wenn es eine Neuauflage finden wird?

Hochachtungsvoll,

Friedrich von Reichenhall

Eine Ausstellung fernab von Lautstärke, Lärm und Trubel. Unter einem Sternenhimmel...

Es war einfach toll und irgendwie magisch. Das Wichtigste für mich war wieder einmal das Lachen, welches man häufig gehört hat.

Ein Organist, der das gesamte Ausstellungsthema aufgegriffen und die sonntägliche Predigt damit umrahmt hat.

Die dargestellten Metaphern und "Bilder" sind angekommen.

Danke allen Besuchern, dass sie da waren.

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

PS

Die Musiker am Samstag und am Sonntag haben eindrucksvoll bewiesen, dass man Musik ohne Lärm machen kann. Wer gut ist, braucht nicht laut zu sein!

Sehr geehrte Herren,
Meine Hochachtung für diese ideenreiche Unternehmung. Leider ließen die Umstände einen Besuch meinerseits nicht zu. Umso mehr freue ich mich über Ihren hier vorliegenden, ausführlichen Bericht.
Ihnen ehrliche Bewunderung aussprechend,
Kapitän Darius Cumulus

Sehr verehrte Mitreisende,

hier ein paar weitere Eindrücke und Erklärungen:

Wir begannen den Abend am Samstag mit einem New Orleans Jazz Konzert, Swingjazz und Ragtime vom Feinsten. Danach hatten wir (Herr Steam und ich in Co-Moderation) die Gelegenheit, dem Publikum die Grundzüge des Steampunk und dessen Werdegang ein wenig näher zu bringen.

Den Abschluss bildete ein "Stelldichein" unter Sternenhimmel in dieser magischen Atmosphäre mit privaten Erklärungen.

Am Sonntag begann der Tag etwas unüblich für die Szene mit einem (vor Ort) üblichen Gottesdienst, in dem die gesamte Ausstellung thematisiert wurde. Dieser auch durchaus mit unserer Beteiligung!!! Hier zu erwähnen war das Intro des Organisten: er begann den Gottesdienst mit den Klängen vom Londoner Big Ben auf der Orgel und endete mit dem Thema aus Pomp and circumstances "Land of hope and glory". Ein wahrlich bewegender Moment

Gefolgt vom "open Ship" anlässlich des "Tages des offenen Denkmals", mit unzähligen Gesprächen über das Thema und der ausgestellten Objekte. Hier wäre zu erwähnen, dass wir ein Kurzkonzert einer Ukulele-Band hatten, das bei Allen einen grandiosen Eindruck hinterlies.

Was blieb am Ende?

Eine Veranstaltung, die sich nicht kopieren lässt, von der es also keine zweite Auflage geben wird, viele Erinnerungen, an unzählige Gespräche und kleine Begebenheiten, Bilder die für sich sprechen und,...., und diverse neue Ideen, die nun reifen müssen und vieleicht, aber nur vieleicht, irgendwann einmal eine neue, völlig absurde, untypische, verrückte Machina Nostalgica realisieren werden. Wer weiß, wo, wann und wie???

Bis dahin verbleibt nur der Dank an das Publikum und die vielen Gedanken und Ideen des Tages....

Ich habe mir erlaubt, die Bilder oben zu kommentieren, als Ausstellungsführung sozusagen.

Ihr Teleman von Phone

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