Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Sehr geehrte Mitreisende,

die Wissenschaft ist die Lehre von dem, was Wissen schafft.

Mit der neuesten Entwicklung aus den tiefsten und okkultesten Kellern der Phonepunkmanufaktur geht ein Traum in Erfüllung.

3 Wochen tüftel ich nun an einem Objekt herum, bei dem ich bis zur letzten Sekunde eigentlich nicht wusste, ob das am Ende auch funktionieren wird. Tut es aber jetzt !!!

Ein wenig physikalisches Feintuning ist noch von nöten, aber ich kann nicht umhin heute mit der aktuellsten Vorabendserie zu beginnen. Doch wie immer, der Reihe nach:

Begonnen hat das Ganze mit einer Scheibe, die ich von meinem Glaser geschenkt bekam, genauer gesagt von seiner Frau:

8mm blaues Opalglas (also die Färbung nennt sich so)

Zur Untermalung der Gedankenrätseleien gestatten Sie mir ein wenig Musik einzuspielen:

So und nun hab ich genug Adrenalin für heute gehabt.

Bis demnächst in diesem Kino,

Ihr Teleman von PHONE, Sie verstehen? PHONE, muaaarrrr

Tags: Andre, Kahlke, Ky-Matrix, machina-nostalgica, phonepunk, www.phonepunk.de

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Ok, ich mach mal weiter:

zuerst mit dem langwierigen Holzbearbeiten.

Dabei habe ich die Standbohrmaschine als eine Art Drechselbank benutzt.

Holz nach dem Aussägen:

Mit dem Stechbeitel in Form bringen

Mit der Raspel und Feile glätten

Mit Papier polieren

Die Absaugung können Sie nicht sehen, die ist direkt hinter dem Klotz und meinem Arm so positioniert, dass der Staub direkt abgesaugt wird.

Mit einem Topfbohrer habe ich dann den größten Teil des Innenlebens gerausgebohrt (hier mit umgesetzter Absaugung

Davon habe ich eine kleine und eine Große Scheibe hergestellt. Die Große Scheibe passte leider nicht in die Standbohrmaschine, somit musste ich ausweichen auf eine Schlagbohrmaschine, eingespannt in den Schraubstock. Das Holz klemmte zwischen zwei großen Unterlegscheiben und Muttern auf eienr Gewindestange. Das läuft tatsächlich relativ ruhig, auch wenn die Geschwindigkeit nicht optimal ist, so kann man dennoch mit einem scharfen Stechbeitel langsam den Span abtragen - so rein behelfsmäßig, aber eine Drechselbank war noch nicht im Budget...

Bis dahin, ein angenehmes Wochenende

Ihr Teleman

Sehr geehrter Herr von Phone,

ich stehe momentan total auf dem Schlauch.

Aber ich bin sicher es wird wieder etwas noch nicht da gewesenes.

Ich bin gespannt.

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

PS

Die Temperaturen sind ja wieder so, dass man es sich vor dem Fenster gemütlich machen kann.

Guten Morgen an diesem Sonntag,

ich mache mal weiter mit einem Zwischenziel, obwohl dies noch nicht die eigentliche Rahmenhand´lung ist (auch wenn es so erscheint)

Zum einen brauche ich etwas für das Glas:
Zum anderen gibt es da diesen zweiten (Doppel-) Rahmen, der später unten geöffnet wird:

Mit allerlei Gedöns aus der Materialkiste zusammen und diversen Schrauben, etc. wird daraus dann in etwas folgende Grundkonstruktion:

Ein kreativen Restwochenende wünsche ich Ihnen,

Ihr T.v.P.

Sehr geehrter Herr von Phone,

das es was Phone-isches wird, ist ja am Anfang schon gesagt worden. 
Aber zur Zeit stehe ich komplett vor Ihrem Fenster auf dem Gartenschlauch.
Ich bekomme einfach nicht das Thema Opalglas, Rahmen und Phone zusammen. Aber wie schon der Herr Kollege Horatius Steam sagte ".. es wird wärmer .." und damit kann man sich schon mal im Mantel vor das Fenster der Werkbank setzen.

Bin gespannt was es wird 

Ihr Ing. Duerr

Nun gut, machen wir weiter:

Also, eigentlich fügt sich jetzt nur noch das Eine an das Andere

wobei hier die Ausrichtung noch nicht stimmt, aber vom Grundprinzip ist es das schon mal.

Und noch eine Nahaufnahme von dem Phonedingens:

Der Holzklotz wird ein Bedienelement - na, klickert es jetzt? Nö?

Ich werde derweil noch ein wenig an dem nötigen Feintuning (schon wieder ein Tipp) arbeiten.

Einen schönen Abend wünschend, Ihr

Teleman

Sehr geehrter Herr Teleman,

nach allem was ich hier lese und sehe würde ich fast auf ein Bildtelefon tippen. Nur so richtig glauben kann ich es nicht. Aber auf der anderen Seite deutet vieles darauf hin wie die Sprechmuschel?? , das Bedienteil oder der Glasrahmen.
Grübel ... Grübel .. Grübel....

Möge das Glas nicht brechen, Ihr

Ing. Duerr

Guten Abend,

es geht tatsächlich noch weiter, die Zeit sitzt im  Nacken...

Also, grundsätzlich funktioniert alles so, wie gewollt, oder beinahe.

Im oberen Teil hängt/sitzt/befindet sich nun ein Messingblech, das elementar wichtig ist für den eigentlichen Zweck der Anlage.

Dieses Blech liegt auf einem Horn, indem ein Lautsprecher verbaut wurde. Auch elementar wichtig.

Alles ist irgendwie hängend montiert.

Die Batterieaufnahme machte heute noch Probleme, ist aber auch fast so, wie gewollt.

Nun nur noch Kleinigkeiten und das endgültige Festziehen der Gesamtachse, dann hoffe ich Ihnen endlich ein Bild präsentieren zu können, von dem, was dieses Objkekt denn nun eigentlich kann.

Bis dahin einen wundervollen Abend wünschend

Ihr Teleman von Phone

Dann gebe ich noch einen Tip ab...  gut das ich dafür nicht zahlen muss.

Aber mit dem Horn unter einem Blech kann ich mir noch vorstellen, dass Sie Schallwellen sichtbar machen wollen. Aber ist auch nur eine Idee.
Ich werde mich auf jeden Fall mal ans Fenster setzen und Ihnen bei der Arbeit zusehen.

Hoffnungsvoll wartend

Ing. Duerr

Werther OB, Freund und Kollege Teleman von Phone!

Nach langem Aufenthalte in den Junophorschen Werkstätten, schaffe ich es endlich einmal wieder im Salon vorbei zu schauen und muß meinerseits feststellen, dass es auch mir bislang versagt blieb  zu enträtseln, woran Sie gerade so emsig schaffen. Um so mehr freue ich mich darauf, in Bälde das Werk selbst bestaunen zu dürfen.

Mit gespanntem Gruße

Ihr Aeon Junophor

Guten Morgen in die Runde,

der Herr Ing. Duerr hat es erraten:

Kymatik ist die Wissenschaft von der Sichtbarmachung von Schall.

Ich habe mich langsam an ein spannendes Thema herangetastet und habe zumindest die ersten Erfolge zu verzeichnen. Unterschiedliche Schallbeaufschlagungen bilden auf einer, hier mit Salz, bestreuten Fläche unterschiedliche Muster.

Bei meinen Tests habe ich das Stück "also sprach Zaratustra" verwendet. Bisher noch mit handelsüblichem Tafelsalz, möchte aber noch weitere Tests mit unterschiedlichen Granulaten machen. Beerlappsporen sollten, auf Grund ihrer absoluten Kugelform bessere Ergebnisse geben.

Hier nun ein paar Bilder:

Nach der Maker Faire werde ich den Komponisten Sascha Ende anschreiben, ihm ein paar der Bilder zusenden und hoffen, dass ich eine Erlaubnis bekomme, zu Präsentationszwecken, dieses Stück zu verwenden. Gerne hätte ich dies schon in Dortmund gemacht, aber die Zeit und die GEMA lassen es leider nicht zu.

Bis dahin, viel Erfolg bei Ihren Projekten,

Ihr Teleman von Phone

Sehr geehrter Herr Telemann von Phone,

egal was Sie anpacken am Ende kommt eine Lehrstunde und ein super schönes Lehrstück heraus.
Gerade diese sehr schöne Umsetzung gefällt mir. Und ich denke jedem Betrachter wird durch das Spiel der Körner zur Musik in seinen Bann gezogen.

Wünsche Ihnen noch viele solcher Ideen

und verbleibe Hochachtungsvoll

Ing. Duerr

Verehrter Herr von Phone

Was für ein eindrucksvolles Projekt Sie hier wieder einmal präsentieren! Ich bin begeistert angefangen von der Idee, über die Umsetzung bis hin zur Optik. Die Kymatik ist ein sehr spannendes Thema, das mich nun in Kombination mit der Steampunk-Ästhetik noch mehr in den Bann zieht. Ich hoffe, Sie zeigen uns in Bälde noch weitere Lichtbilder Ihrer Versuche oder dürfen wir gar auf bewegte Bilder hoffen?

Ergebenst

Lady Anna

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