Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Sehr geschätzte Mitreisende,

gerne möchte ich Ihnen meinen neuesten Lautsprecher präsentieren.

Wo andere, auf wunderbare Weise, eine Kugel aus Kupfer wie aus dem Nichts entstehen lassen, flexe ich kurzerhand eine Kupferkugel kurz und klein :)

Noch nicht ganz vollendet, nur mal zum gucken etwas zusammengeheftet, aber ich bin schon ganz zufrieden. Vor allem der Klang dieser kleinen Teile ist schon sehr schön, verbaut wurde übrigens ein Peerless FR2, ein Winzling zwar, aber mit großem Potenzial.

Ich gehe nun mal weiter hören mit dem "Ding" aus dem Sumpf ;)

Ihnen noch einen schönen Abend

Ihr

Sir Steven

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Werter Sir Steven,

das ist SENSATIONELL - ich bin schwerst begeistert.

Gut geflext, mein lieber Freund!

Remington Brass

Geschätzter Sir Steven,

Sie sind ein Meister mit der Flex, Chapeau! Die kleinen Tymphany-Kalotten wissen in dieser Konfiguration bestimmt zu beeindrucken. Jedoch plagt mich die Neugierde: Würden Sie das Geheimnis des Hörnchens enthüllen? Wenn Ihnen mein Ansinnen nicht zu vermessen erscheint, wäre ich auch an einer Schilderung Ihres Höreindruckes interessiert. Das gewählte Volumen dürfte für einen ausgeglichenen Frequenzgang genügen.

Herzlichst,

Peregrinus E.

Mein hochgeschätzter Herr Brass, 

vielen Dank, ein solches Lob aus Ihrem Munde treibt mir die Schamesröte

ins Gesicht.

Werter Herr Electrophorus,

gerne führe ich Ihnen mein Werk etwas näher.

Der Lautsprecher spielt in 0,5Liter netto Volumen, ein kleiner Sperrkreis sorgt für einen

ruhigen Frequenzverlauf. Das Horn oder der Bassreflexkanal, ein Teil einer alten Hupe, wurde von einem Bekannten mit AJ Horn von einem Kanal zu einem Horn Umgerrechnet AJ-Horn Homepage

Der Klang ist sehr gut, aber meiner Meinung nach gibt es für das Geld bessere Breitbandlautsprecher, oder günstigere mit gleicher Qualität, aber für die Größe ist

er schon erstaunlich.

Ich habe den aber nur gekauft, weil ich ihn günstig als Einzelstück und B-Ware

bekommen konnte und er vom Volumen ganz gut gepasst hat.

Hier noch ein paar Bilder vom Aufbau:

Album

Ihr

Sir Steven

Werter Sir Steven,

recht herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen und für die Veröffentlichung der Bilder im Gesichtsbuch. Ich muß gestehen, daß mir die Idee zur Umsetzung des Reflexkanals außerordentlich imponiert. Wäre es Ihnen möglich, die untere Grenzfrequenz abzuschätzen, die Sie mit Ihrer Anordnung erreichen können?

Neugierige Grüße von der Ostsee sendet,

Peregrinus E.

Werter Herr Electrophorus,

die Geschichte (FR2 in 0,5l Bassreflex) wurde vor Jahren einmal in einer Zeitschrift für Selbstbaulautsprecher (HobbyHifi/Klang&Ton o.ä.) vermesssen, dort war von 100Hz die Rede, was ich vom hören her in etwa bestätigen kann.

Wenn Sie kleine Lautsprecher ohne Subwoofer bauen möchten, gäbe es wie gesagt bessere Chassis meiner bescheidenen Meinung nach, etwa ein HiWave BMR 65, dieser kann auch schon richtig Bass und strahlt auch breiter als ein normaler Breitbänder.

Aber es kommt halt immer daruf an, was Sie bauen möchten, es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel, wie man so sagt.

Da ich schon einige Konzepte gehört und gebaut habe, kann ich Ihnen, selbstverständlich auch allen anderen Interressenten, mit meinem Rat gerne zu Hilfe eilen.

Ihr

Sir Steven

Werter Sir Steven,

Ihr Projekt und Ihre diesbezüglichen Ausführungen interessieren mich in zweierlei Hinsicht. In Ihrer Designidee sehe ich zunächst das Thema Steampunk exquisit zum Ausdruck gebracht. Jedoch war es ferner auch eine Inspiration, ein Projekt für einen zwar nicht mit Dampf als vielmehr mit alten Röhren betriebenen Audioverstärker aufzulegen; dazu braucht es dann später selbstverständlich die geeigneten Lautsprecher. Ich möchte Ihnen nochmals für die Geduld bei der Beantwortung meiner Fragen danken.

Mit den besten Grüßen,

Peregrinus E.

Sehr geehrte Herren McTowelie und Electrophorus,
Das selten nützliche Wissen über Röhrenverstärker, das mir in meiner Jugend vermittelt wurde (der Lehrer hat die Erfindung des Transistors damals bewusst heruntergespielt), hat einige Schaltungsbespiele in meiner Erinnerung gelassen. Die häufigste Art waren niederohmige Lautsprecher an Röhrenendstufen, gekoppelt mit Übertragern. Diese Übertrager waren Transformatoren und hatten einen Ferritkern und einen magischen Luftspalt, der nur schwer durch Physik zu beschreiben war. Hochohmige Lautsprecher waren immer nur die Sparversion und in der Leistung auf 1-2W begrenzt.
Was das vorgestellte Projekt betrifft, so ist dies die kleinste Bassreflexbauweise die mir bisher begegnet ist. Interessant ist zudem, dass es sich bei einem Bassreflexgehäuse um einen Helmhotz-Resonator handelt. Jener wude 1859 erstmals von Hermann von Helmholtz realisiert, was ein weiterer Bezug zum viktorianischen Zeitalter ist.
Ich hoffe mein bescheidenes Wissen ist Ihnen zu Diensten und verbleibe hochachtungsvoll,
Kapitän Darius Cumulus

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