Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Geehrte Gesellschaft,

Sie erinnern sich womöglich an die Nuit Publique und meinen dortigen Ansatz im zum Pfeifenselbstbau.

Da das Ergebnis etwas harzig im Rauche war und somit kaum praktisch zu nutzen ist, (wegen der gewählten Tannenwurzel als Ausgangsmaterial), war die Motivation zur Fortsetzung des wierigen Projektes zunächst klein.

Dennoch, Plan B musste her - Ein Objekt zur Zierde soll es also werden.

Ich fasse noch einmal kurz den Werdegang zusammen:

Wurzel gezogen und versägt

Angeraucht und abgehustet

Frei für weitere Experimente und Lerneffekte, hab ich dieser Tage das Objekt mit Bunsens Hilfe schwarz verkokelt, um mal zu schauen, ob das irgendwie weiterhilft:

Nun, es wird schwarz, es gibt aschigfette Hände bei der weiteren Handhabung, ansonsten kann man diesen Schritt auch auslassen.

Allerdings, das räume ich ein, beim Weiterschleifen half es dann schon, weil man gegen das hervortretende helle Holz gut sieht, wo man hinschleift.

Den schwarzen Ring von einem guten cm Stärke schnitt ich oben von der Pfeife ab, ich wollte nämlichst noch Form, aber nun nicht alles wegschleifen.

Staubige 1,5 Stunden später präsentiert sich der Pfeifenkörper nunmehr derart:

Dies ist bereits die Schokoladenseite, und mehr ist für mich mit meinen bescheidenen  Fähigkeiten und Mitteln - eine einzige Leinen-Fächerschleifscheibe - auch nicht rauszuholen.

Meinen grössten Respekt den freihändigen Schleifern!

Einen finalen Handschliff tu ich mir bei diesem Projekt nicht an, obwohl ich da gar nicht mal so schlecht bin, aber das dauert mir einfach zu lange.

Spass gemacht hats trotzdem, und die geplanten Messinganbauten fertige ich auch noch an, hier bewege ich mich auch eher in meiner Domäne.

Ich werde also weiter berichten.

F.F.Faltenbalg

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Sieht doch klasse aus, werter Herr Triple-F!

;-)

Das mag dem Aussenstehenden wohl so vorkommen, kennt er doch die ursprüngliche Planung nicht :-)

Nein, ich hadere nicht allzusehr mit mir, von einem Erstlingswerk kann man nicht immer Bestes erwarten, auch gibt es Bereiche, die einem womöglich nicht zur Gänze liegen.

Als Handwerkelnder sollte man damit gut leben können, will ich meinen.

Ich vergass übrigens zu erwähnen, dass der speckige Glanz und die leichte Nachtonung einer Behandlung mit Polierscheibe und Antikwachs auf Bienenbasis entspringt..

Herzlichst grüssend,

Votre Monsieur des Troiseffs

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