Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Ein neues Zuhause für die Flimmerkiste … oder wie das elektronische Äther Theater im Schrank verschwand ……… Neues aus den ArtCraft’schen Gewölben.

Werte Mitreisende und geschätzte Freunde der Holzbearbeitung,

während sich seit unserem Einzug in unsere Wohnstädte vor 2 ½ Jahren die Räumlichkeiten stetig nach unserem Gusto zur Behaglichkeit wandelten, und es noch tun, so verharrte doch ein Winkel genauso wie  er von Anfang an, zwar funktional aber nicht wirklich ansehnlich, gestellt wurde. Gemeint ist der Platz an dem unsere Flimmerkiste nebst zugehörigem akustisch, elektronischen Zubehör und Kabellage zu stehen kam.

 Zunehmend empfand ich den Anblick als unpassend und fing an mir über eine neue Behausung für diese Gerätschaften Gedanken zu machen. Es sollte auf der einen Seite etwas unaufdringliches sein dem sein eigentliches Innenleben und damit sein Verwendungszweck nicht auf den ersten Blick anzusehen ist. Auf der anderen Seite durfte es schon eine dezente Spur Extravaganz besitzen und sollte, in Funktion gesetzt, etwas von einem kleinen Theater haben.

 Ideen wurden entwickelt und wieder verworfen bis die ersten Skizzen folgten. Da ich mich noch nie an einem, doch recht filigranen, Möbelstück versucht habe das überdies gänzlich ohne Schrauben und Nägel (ausgenommen der Beschläge und Scharniere) zusammengefügt werden sollte, entschied ich mich auf preiswertes und stets verfügbares Baumaterial (Fichtenbretter in Standardmassen) vom einschlägigen Großanbieter für allerlei Dinge die der Heimwerker so benötigt zurück zu greifen.

Ambitioniert ging ich ans Werk zuversichtlich es schnell zu vollbringen. Doch wie es so ist kamen mir beim Bau neue Ideen die umgesetzt werden wollten, der Anspruch an das Ergebnis und die Verpflichtungen des Alltags taten ihr übriges das es erheblich mehr Zeit in Anspruch nahm Bretter in einen Schrank zu verwandeln.

Ich erlaube mir Ihnen im Folgenden diesen Werdegang anhand einiger Lichtbilder vorzuführen.

Der Rohstoff

Der Zuschnitt beginnt

Die Puzzelteile sind fertig.

Die erste "Anprobe".

Es folgt das Verzapfen und Verleimen ...

und das Einpassen der Verschlüsse.

Nach Beizein und Wachsen nachfolgend das Fertige Werk:

Der Lautsprecher unten um Bild bekommt selbstverständlich ebenfalls bald sein passendes Gehäuse.

Lassen sie mich zum Ende anmerken, dass wie immer dies nicht der Abschluss eines Projekts war sondern eher der Beginn denn ..........

........ gerne halte ich Sie hier ebenfalls über den fortgang auf dem Laufenden.

Es verbleibt mit freundlichen Grüßen

Ian Artcraft

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Antworten auf diese Diskussion

Gggggguten Abbbbend

erst hatte ich ja gedacht: "oh, mal wieder was aus Holz, ..., nett...

und dann musste ich den Wohnzimmerboden feudeln, weil mir das Glas irgendwie nach unten abhanden kam.

"my lovely mister singingclub" wie der Küstenbewohner sagt.

Das ist aber ein schönes Stück Handwerkskunst, was Sie da "verzapft" haben.

Ich gehe mal davon aus, dass Sie uns nun mit einer Wohstätteneinrichtung á la Tanne Rustikal beehren werden. Gut, dass suche ich schon mal nach Ausreden, warum sowas nicht auch in heimischer Werkstatt mal eben so umzusetzen ist ;-)

Großes Kino, ganz großes Kino

Ihr Teleman von Phone

Hoch verehrter Herr Artcraft,

das ist ein wahres Meisterstück, meine Hochachtung.

Solch ein Werk bedarf besonders eingiebiger Planung, durch die vielen Ausklinkungen, die Einpassungen, so dass nachher alles stimmig ist - PERFEKT !

Ich bin ebenfalls ein großer Freund der Laubsäge und fühle mit, was sie hier geleistet haben.

Vielen Dank für diesen Beitrag

Sir Nepomuk

Geschätzte Lady Anna,

frichtigen Dank für ihre Nachricht und ihre Anerkennung bezüglich der neuen Behausung unsetes Flimmerkastens! Die algegenwärtige Dominaz der Ätherröhren in den meisten Wohngemächernnoch laufen  (die dann oft selbst noch lautstark ihren Dienst versehen wenn Besuch im Hause ist) war der Grund aus dem ich der unseren ein passendes "Versteck" verpassen wollte.

Ihre Frage wieso ich keine Stichsäge benutzte beantworte ich Ihnen selbstverständlich gerne:Es handelt sich um eine Mischung aus Eigenschaften des Holzes und gewünschtem Ergebnis. Da Nadelholz, selbst in dieser Stärke nicht sonderlich stabiel ist neigt es zum Brechen unter mechanischer Belastung, selbst mit der Laubsäge sind mir Ornamente gebrochen. Selbstverständlich habe ich die Stichsäge versucht und sie beim oberen Ornament auch erfogreich eingesetz. Der eigentliche und für mich wichtigere Grund ist das ich die Ornamente möglichst fein ausarbeiten wollte sodas sie auch einem nahen kritischen Blick noch Stand halten und dies gelingt meines bescheidenen Erachtens nach nur in Handarbeit.

Aber werte Lady Anna ich kann ihnen versichern, dass eine Laubsäge zwar bei einer Brettstärke von 1,8 cm an ihre Grenzen stößt und in dünnem Sperrholz scheller sägt, aber wie so oft verhält es sich so das wenn man sich Zeit nimmt auch langsame Schnitte zum Ziel führen.

Was die Flimmerkiste betrifft so ist sie bei uns zwar nicht vergessenaber sehr moderat in Nutzung.

Ergebenst mit den besten Wünschen für ein angenehmest Wochenende

Ian Artcraft



Lady Anna von Liecktensteam sagt:

Werter Herr Ian Artcraft

 

Mit Ihrem Wunsch den Anblick der Flimmerkiste zu verbannen sprechen Sie mir aus der Seele. In vielen Wohnzimmern ist die gesamte Möblierung darauf ausgerichtet und die Bilderkiste wie ein Altar platziert. Dies hat mir schon vor mehr als 20 Jahren nicht zugesagt, weshalb ich mir damals einen grossen, alten Schrank gekauft habe, in den die Flimmerkiste verbannt wurde.

Sie aber bauen sich einen Schrank ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen, so praktisch und dabei auch noch schön anzuschauen - dass man nicht aus dem Staunen heraus kommt! Wie Sie es geschafft haben mit einer Laubsäge die doch stattlichen Bretter derart Filigran zu bearbeiten ist mir ein Rätsel. Ich kann mir bestens vorstellen, dass dies nicht nur viele Sägeblätter sondern auch tüchtig Nerven gebraucht hat. Darf ich mir die Frage erlauben, warum Sie nicht eine Stichsäge verwendet haben?

Auf jeden Fall zolle ich Ihnen meinen allergrössten Respekt! Und vielleicht ergeht es Ihnen nun so wie mir - aus den Augen aus dem Sinn, denn ich nutze die Flimmerkiste seit vielen Jahren nicht mehr.

 

Ergebenst

Lady Anna

Guten Morgen

Holz scheint Ihr natürlicher Zugang zur Welt des Erschaffens zu sein, ich bin sehr beeindruckt zumal ich selbst aus diesem Material nicht einmal eine Obstkiste basteln könnte.

Mit verdientem Respekt
Ihr Pierre

Wehrter Herr Ian Artcraft!

Ich schließe mich dem Kommentare der sehr verehrten Dame MadCatLady in vollstem Umfange an!

Als gelernter Tischlergeselle mit Brief und Siegel ziehe ich meinen  Hut!
Chapeau!!

Ihr Aeon Junophor!

Verehrter Pierre,

manchmal genügen ein paar Worte im richtigen Moment  um großen Ansporn zu geben. Die Ihren erreichten mich in einem Solchen aufrichtigen Dank!

Sollten sie einmal in die Situation kommen eine Obstkiste fertigen zu müssen werde ich ihnen gerne nach Kräften behilflich sein.

Beste Grüße

Ihr Ian Artcraft

Pierre Entree sagt:

Guten Morgen

Holz scheint Ihr natürlicher Zugang zur Welt des Erschaffens zu sein, ich bin sehr beeindruckt zumal ich selbst aus diesem Material nicht einmal eine Obstkiste basteln könnte.

Mit verdientem Respekt
Ihr Pierre

Geschätzter Herr Junophor,

auch ihnen danke ich für ihre Nachricht. Ein Chapeau von jemandem  der über Brief und Siegel in der  hölzernen Handwerkskunst verfügt ist eine große Ehre für jemandem wie mich der von Beruf die Geologie gewählt hat sich dem Thema Holz autodidaktisch versucht zu nähern.

Mit besten Grüßen

Ihr Ian Artcraft


Aeon Junophor sagt:

Wehrter Herr Ian Artcraft!

Ich schließe mich dem Kommentare der sehr verehrten Dame MadCatLady in vollstem Umfange an!

Als gelernter Tischlergeselle mit Brief und Siegel ziehe ich meinen  Hut!
Chapeau!!

Ihr Aeon Junophor!

Geschätzter Pierre,

jeder von uns hat seinen Zugang und ich freue mich sehr über Ihre Worte! Vielleicht sollten wir Alle immer mehr unseren Instinkten und Händen folgen als es uns die gewöhnliche Welt da draussen zugesteht?

Hochachtungsvoll

Ian Artcraft

Pierre Entree sagt:

Guten Morgen

Holz scheint Ihr natürlicher Zugang zur Welt des Erschaffens zu sein, ich bin sehr beeindruckt zumal ich selbst aus diesem Material nicht einmal eine Obstkiste basteln könnte.

Mit verdientem Respekt
Ihr Pierre

Sehr verehrter Herr Artcraft,

ein wahrlich exzelentes Schränkchen ist ihnen da gelungen!

Was mir besonders auffiel ist die gelungene Einfärbung das zuvor so unansehnlichen blassen Holzes. Bei meinen Holzarbeiten gelingt mir ein so autentisches Finisch leider nie!

Hochachtungsvoll

Hagen vom Elsenfeld

Meister, mein Meister,

ich kann mich nur verbeugen ob der Tischlerkunst

ergebenst Ihr

Oheim v. V.

Verehrter Herr von Elsenfeld,

aufrichtigen Dank für Ihren Zuspruch. Die Einfärbung ist kein Hexenwerk und gerne teile ich Ihnen mit wie ich vorging. Der Farbton entstand durch die 1:1 Mischung zweier handelsüblicher wasserbasierender Holzbeizen (z.B.: Aqua Clou von Obi), diese Beizen lassen sich untereinander problemlos zum gewünschten Farbton mischen. Statt Lack oder Öl habe ich mich für Hartwachs-Öl entschieden (z.B.: Bondex Hartwachs-Öl Transparent von Obi) da dieses leicht zu verarbeiten, fast geruchslos und schnelltrocknend ist und überdies das Holz sehr gut selbst gegen Rotweinflecken schützt.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche viel Vergnügen und Erfolg bei Ihren Holzarbeiten.

Hochachtungsvoll

Ian Artcraft

Hagen vom Elsenfeld sagt:

Sehr verehrter Herr Artcraft,

ein wahrlich exzelentes Schränkchen ist ihnen da gelungen!

Was mir besonders auffiel ist die gelungene Einfärbung das zuvor so unansehnlichen blassen Holzes. Bei meinen Holzarbeiten gelingt mir ein so autentisches Finisch leider nie!

Hochachtungsvoll

Hagen vom Elsenfeld


Geschätzter Herr vom Vorgebirge,

auch Ihnen Dank für Ihre Worte ........ sie motivieren fortzufahren und weitere Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit Besten Grüßen Ihr

Ian Artcraft

Oheim vom Vorgebirge sagt:

Meister, mein Meister,

ich kann mich nur verbeugen ob der Tischlerkunst

ergebenst Ihr

Oheim v. V.

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