Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

...war der Teleman mal wieder viel mit anderen, leider sehr ernsten, Sachen des Lebens beschäftigt und somit hier im Salon „außer Haus“.

Was im Übrigen auch das Fehlen meiner Senfzugaben zu hier vorgestellten Projekten Anderer in jüngster Vergangenheit entschuldigen möge.

Herr Timeless  verwies in einem Telefonat am gestrigen Abend auf den eklatanten Zustand hin, dass ein gewisses Objekt hier noch keinen Einzug erhalten hat und es doch bitte nicht in den Weiten irgendwelcher anderen Netzwerke verschwindet.

Nun gut, die private Situation hat sich vorerst etwas erholt und ich möchte meinen gesellschaftlichen Verpflichtungen als Mitreisender hier gerne nachkommen.

Lehnen Sie sich also zurück, schenken Sie sich ein Getränk Ihrer Wahl ein aber bitte keine Cracker mit all zu großer Genußlautstärke verzehren.  

Denn auch der Teleman war ei-frig

Teil 1:

Man nehme ein Ei

Ei-nen angenehmen Abend wünsche ich allen R-ei-segefährten

Ihr

Teleman v. P.

Tags: Andre, Kahlke, machina-nostalgica, phonepunk, www.phonepunk.de

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Ei der Daus, Herr von Phone,

Teil 2 - ein schönes Bild ! Gefällt mir.

Ich vermute jedoch, eine Ei - Zen - Säge wäre in der Verrichtung der Arbeit wohl bedachter, aber auch  filigraner.

Freundlichst,

F.F.Faltenbalg

Guten Morgen, werte Wartende,

es geht weiter, doch zuvor eine kleine Entschuldugung:

Vor dem phonepunk´schen Awesen finden derzeit umfangreiche Straßenbauarbeiten statt. Nun hat ein Baggerfahrer endlich das lang vermisste Glasfaserkabel der Telekom gefunden - beide Seiten...!!!

Der Fund wurde live im Hause mitverfolgt, denn es brachen plötzlich sämtliche Kommunikationswege zusammen. In der Hoffnung, dass nicht als Nächstes die Elektronenversorgungsleitung das gleiche Schicksal erleidet, hier schnell ein weiterer Schritt:

Ein Licht geht uns auf:

"Und greift die Schaufel mal zu tief - geht´s mit dem Feierabend schief"

Ihr Teleman

Guten Morgen,

langsam wird das Mysterium ei hellt äh erhellt.

Grüße an Baggerführer Kabeltot!

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Potztausend theurer Freund und Teleman,

da haben Sie aber noch einmal Schwein gehabt wie mir scheint, denn ich möchte mich in Ihrer Lage nicht plötzlich stromlos wissen.... Friedhof gegenüber.... Vollmond....oha!!!

Die Junophorschen Werkmannen kauen  bereits auf den Nägeln vor gespannter Erwartung und so verbissen, knobeln Sie mit, was Sie denn nun wieder ausbrüten. Formvollendet haben Sie es verstanden jetzt endlich etwas Licht ins Dunkel zu bringen ohne den Kern wirklich zu erhellen.

Mit gespannten Grüßen

und alle Straßenbau-Grobmotoriker hinter dem Steuerstande ihrer technischen Geräthschaften verfluchend

Ihr Aeon Junophor

 

Eine Leitung greifend zerreißen heißt meist: feine Meisterleistung gezeigt - eieiei!

Geistig weiter dabei bleibt

Reimington ... öh ... 

Update:

Klatsch und Trasch aus der Nachbarschaft:

Auch beide Enden der Kabel-Deutschland-Leitung gelten seit gestern nicht mehr als Vermisst!!!

Da sage noch Einer, Handwerk hat goldenen Boden, ich denke da hat eher jemand ganz tief in die.... gegriffen.

Schön, dass es bei Projekten immer noch mal irgendwelche Nebengeschichten gibt ;-)

Ihr Teleman v.P., der diesmal nicht betroffen ist (zum Glück)

Guten Abend sehr geehrte Mitreisende,

ich denke, es ist Zeit aufzulösen...

Nachdem wir nun alle Zutaten zusammen gewürfelt haben, das Ei in Ketten gelegt und mit dem verlängerten Arm der Telekommunikation das Ganze erleuchteten, sieht es nun folgendermaßen aus:

"The egg of enlightenment"

Mit bestem Dank für Ihr Interesse, für die netten Kommentare und für die erneute Kurzweil, die ich Ihnen bescheren durfte.

Bis demnächst, Ihr Teleman von Phone (-punk)

Werter Freund,

Danke für die Erleuchtung. Ein Meisterwerk aus Meisterhand....

Inspirieren, inspirierend....

Chapeau

Ihr

Titus Timeless

Werter Herr von Phone! Theurer Freund und OB!

Nachdem ich meinen Kiefer nunmehr wieder eingerenkt habe, darf Ich Ihnen  die "Ovationen" der gesamten Belegschaft der Junophor-Werke nebst Dampfkraftlabor zu diesem neuesten Werke der Phonepunkschen Manufaktur überbringen. Nachdem Sie in der ersten Ansicht ein Hühnerei zeigten, sind nicht nur Sie an dem Werke gewachsen sondern der Kalkschalenbehälter ebenfalls - will mir scheinen!

Das Resultat Ihrer Bemühungen ist Ihnen erneut und überaus beeindruckend in bester Phonepunk-Manie gerathen - Sie gestatten mir sicherlich die augenzwinkernde die Anmerkung, da es scheinbar gerade um Stilfragen geht;-)))))

Chapeau

Ihr Aeon Junophor

Mein lieber Freund und OB Teleman,

mein lieber Schwan °!° ,ääh Strauß. Das ist ja wunderschön geworden. Nun finde ich endlich wieder einmal die Zeit den Salon zu besuchen und merke sogleich, daß mir so vieles entgangen ist.

Meine Güte.....Also im Bereich der Eierschalenbearbeitung haben Sie uns allen sehr viel voraus. Alleine schon die dreigeteilte obere Schale....ich hätte da wohl nur noch Kalk auf meiner Werkbank liegen. Dafür verdienen Sie meinen vollsten Respekt und Bewunderung. Wirklich ei(n)malig !!!

Aber eine Frage hätte ich dazu. Behandeln Sie die Schalen vor der Bearbeitung mit Lack oder Kleber? Also um die Schale fester zu machen? Vielleicht stelle ich mir solch eine Schale auch nur extrem zerbrechlich vor denn ich selbst hatte noch niemals ein Straußenei in Händen. Kurios.....und die Verzierung mit der Kette....Kurios...

Wieder ein einmaliges Objekt aus dem Hause von Phone. Dazu gratulliere ich von ganzem Herzen

Ihr Leander

Guten Abend in die Runde,

vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Zur Frage der Bearbeitung:

das ist tatsächlich kein Hexenwerk, wenn man das nötige Werkzeug besitzt. Ich habe mir ein Brett genommen und mit einem Topfbohrer ein großes Loch hinein gebohrt. Dies dient für die Weiterbehandlung als sichere Standfläche, wenn Sie das Ei hineinstellen. Die Kanten ein wenig mit Tape abpuffern. Sollte ich noch ein weiteres Ei bearbeiten, mache ich davon mal ein Foto.

Nun kleben sie einen Stift an irgendetwas, was nach oben ragt und zwar so, dass dass der Stift waagerecht steht. An dieser Vorrichtung drehen Sie nun das Ei und haben einen Strich auf exakt immer der selben Höhe, also die Anzeichnung für die beiden Halbschalen.

Bei der Drittelung der oberen Schale habe ich Ewigkeiten herumgemessen um dann festzustellen, dass ein Ei eben nicht von Natur aus exakt rund "ausgepresst" wird. Es ist unrund, also habe ich die Drittelung von oben nach unten nach Augenmaß angezeichnet. Gemessen und Kalibriert sieht das immer irgendwie ungerade aus - was es ja auch ist.

Nun zum Schnitt:

Ich arbeite da mit einem Dremel (wie auch immer die handelsüblich heißen) und einer Diamantscheibe (bekommen Sie für kleines Geld in der Bucht - lohnt sich, die zu kaufen).

Die Schale ist dick genug, sodass sie eigentlich nicht zerbricht, wenn man nicht gerade ein Grobmotoriker ist - ich selbst bin nun auch nicht gerade ein Feinoptiker.

Denken Sie bitte an eine Absaugung bei der Bearbeitung. Sie schneiden hier Kalk, der durch einen Straußenvogel "gegangen" ist, das stinkt zum Himmel, wenn Sie den Staub nicht absaugen.  Eine einigermaßen ruhige Hand und ein langsames durchziehen der Scheibe, dann ein Entgraten des Schnittes und das Ganze sieht recht annhembar aus. Da wird nix geschliffen oder lackiert, das Ei glänzt von alleine und Kleber würde bei den Umdrehungen und der entstehenden Wärme verharzen.

Ach ja, ein kleiner Tipp noch:

Schneiden Sie erst die beiden Enden des Schnittes ein, bevor Sie das Ei durchschneiden, so brechen zum Schluss nicht die Kanten weg.

Hier noch mal eine Nahaufnahme an der Sie die untere Kante sehen können:

Die Klebereste, die sie links sehen können wurden, nach dem ich sie auf dem Bild entdeckte, noch entfernt.

Die Lampe ist dimmbar und bietet bei einziger Beleuchtung im Raum ein nahezu diabolisches Lichtspiel an den Wänden...

Vielen Dank vorerst, ich hoffe die Frage ausreichend beantwortet zu haben.

Ihr Teleman von Phone

Sehr geehrter Herr von Phone,

danke für die Ausführungen und Erklärungen und danke, dass Sie dieses wirklich großartige Objekt hier präsentieren. Wie ich schon persönlich sagte: Großartig!

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

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