Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Liebe Mitreisende,

als letztes Artefakt der Livingston Reihe, präsentiere ich Ihnen das "Unterhaltungsgerät"

Wir haben es hier mit einem transportablen Gerät zu tun, welches gut in einen Expeditionskoffer passt aber auch dekorativ im und vor dem Zelt als auch in der Heimat im Salon stehen kann.

  • Links sehen Sie die Energiezelle, die das Gerät für ca. 10 Stunden mit akkumulatorischer Energie versorgt.
  • In der Mitte der elektroakustische Schallwandler, welcher sowohl hohe, als auch tiefe Töne in brillanter Qualität liefert.
  • Auf der rechten Seite, das eigentliche Herzstück der Gerät, der eigentliche Speicher und Prozessor, der die gespeicherte Musik, Radiosendungen und gesprochene Bücher zur Verfügung stellt.

Die Geräte waren, sozusagen, eine Fingerübung für ein anderes Gerät, dessen modulares Konzept mich schon immer fasziniert hat. Davon aber später mehr. Die Komponenten waren nicht so komplex. als dass die nicht an einem Wochenende fertig werden konnten.

Leider fehlten mir die Zierteile für Schallwandler und Energiequelle. Selbige sollte dieses Wochenende eintreffen, sind es aber nicht...

Nun zu den einzelnen Komponenten.

Die Energieversorgung:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich hier ein Fertiggerät mit insgesamt 4 2,7 Volt Zellen in eines der Kästchen verbaut habe. Lediglich die Betriebs - LED habe ich ausgelötet und über eine Verlängerung auf den Deckel des Behälters geführt.

Der Schallwandler:

Der Wandler besteht aus einer Elektronik eines USB - Lautsprechers für Computer.

Die Lautsprecher wurden ausgetauscht.

Einer der LS ist in der Messing - Lampenabdeckung verbaut und dient so als sehr guter Druckkammersystem.

Der andere Lautsprecher strahlt nach unter auf die Tischplatte und sorgt so für die tiefen Töne.

Durch den USB - Anschluss lässt sich das Gerät auch an jedem PC verwenden.

Die Zentraleinheit:

Hier kommt wieder ein Raspberry Pi zum Einsatz.

Als Software dient hier das neue Volumio2.

Das neue Volumio kann über Plugins erweitert werden. Durch dieses Plugin ist es möglich z.B. die Lautstärke zu verändern, in der Playliste vor und zurück zu springen und den Musikspieler sicher herunterzufahren.

Die Tastschalter an der Frontseite dienen der Steuerung, der Taster im Hintergrund, rechts fährt den Spieler herunter. Eine Herausforderung blieb, wann weiß man, dass das Gerät heruntergefahren ist. Der Raspberry Pi verfügt über keinerlei Anschlüsse für solch eine LED.

Nun schaltet der Raspberry allerdings die USB - Anschlüsse stromlos, wenn er heruntergefahren ist. Ich habe also die USB Anschlüsse (5V und GND) angezapft und die LED auf dem Deckel wird damit gespeist.

Ich hoffe, dass nächste Woche die restlichen Zierecken kommen und ich das Gerät vervollständigen kann.

Ihnen eine vergnügliche Woche.....

Horatius Steam

www.horatius-steam.com

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Antworten auf diese Diskussion

Werter Herr Kollege Horatius Steam,

haben Sie eigentlich mal grob überschlagen, wieviele von diesen Himbeer-Computern Sie inzwischen in Ihren pfiffigen Gerätschaften verbaut haben? Uns aus wievielen dieser Geräte Musik rauskommt, wenn man auf's richtige Knöpfchen drückt? Mir scheint, Sie könnten inzwischen mühelos sämtliche Räume des Reichstages individuell beschallen - naja, fast vielleicht ;-)

Es ist jedenfalls faszinierend zu sehen, dass Ihnen immer wieder neue technische und gestalterische Varianten einfallen und Sie nicht müde werden, dem Publikum zu demonstrieren, wie Technik auch aussehen könnte. Vielen Dank dafür!

Remington Brass

Sehr geehrter Herr Horatius Steam,

es fällt Ihnen doch immer wieder etwas ein, in diese kleinen Kästchen was Neues einzubauen.

Auch wenn es für den unbedarften Leser aussieht als wenn diese Funktion schon mal gab, so ist dies beim näheren Hinsehen doch wieder etwas anders.
Vor allen gefällt mir Ihr Ansatz, mit den Livingston Artefakten eine Ideenreihe zu kreieren wo alle Exponate den "gleichen" Grundaufbau haben.
Ich bin mal auf Ihre nächste Reihe gespannt. 

Hochachtungsvoll

ing. Duerr

Sehr geehrter Kollege Brass,

Musikspieler sind es insgesamt 10.

Der Raspberry Pi wurde in insgesamt 7 Musikspielern verbaut.

2 davon stehen hier in Leipzig, einer in der Gaststube des Herrn Timeless und einer im Blackhouse in Naumburg.

Aber keine Angst es wird maximal noch einer zu der Reihe dazu kommen. Ich werde auch die Ausstellungen in dieser Saison ein wenig unter das Motto Musik und Sound stellen.

Sehr geehrter Kollege Dürr,

Das war in der Tat die Idee hinter der Livingston Serie, gleicher Grundaufbau, bei unterschiedlicher Funktion.

Ich bin immer noch völlig fasziniert von er Entwicklung des Fraunhofer Institutes, der MP3 Kodierung. Hat sie doch eine komplette Revolution in der Art und Weise, wie wir Musik hören herbeigeführt.

Ich selbst besaß einen der ersten MP3 - Player, der noch eine Speicherkarte von 64 MByte hatte. Die Musik wurde über die serielle Schnittstelle des PCs aufgespielt. Interessanter Weise hatte ein Nachbar die Idee zu diesem Spieler (er schenkte mir einen Prototypen) und er tingelte damit zu Polydor, Polygramm, Sony, Grundig etc. Niemand wollte etwas von dieser Technik wissen. Und niemand glaubte ihm, dass man mit MP3 - Musik Geld verdienen kann :-)

Ihnen eine schöne Woche,

H. Steam

Hoch verehrter Herr Horatius Steam, theurer Freund und OB!

Auch in der Runde der Junophorschen Werkmannen wird Ihr Werk bewundert und gelobt! Gerade Ihre gelungene Reduzierung auf das Wesentliche in der Formensprache nötigt uns einigen Respekt ab. 

Hertzlichst

Ihr Aeon Junophor

Guten Morgen in die Runde,

die Livingstonreihe finde ich sehr interessant. schlicht, technisch perfektioniert und für den Dschungelgebrauch geeignet.

Bin gespannt auf die Gesamtpräsentation.

Akustik scheint gerade mal wieder verscheidene Gehirne zu beschäftigen ;-)

Ihr T.

Hochgeschätzter Herr Steam

Die schlichte Eleganz weiss einmal mehr zu überzeugen und vor dem technischen Innenleben ziehe ich wie immer meinen Hut (eine Thematik die mich fasziniert, die mir aber mangels technischem Wissens trotzdem weitegehend ein Buch mit sieben Siegeln bleibt). Ich hoffe, die komplette Serie bei einer Ihrer Ausstellungen in real bewundern zu können.

Ergebenst

Lady Anna

Mein lieber Horatius,

ich durfte ja schon anlässlich der wunderbaren Ausstellung in Oberursel einige Artefakte der Livingston Reihe in Augenschein nehmen. Ich finde es betrüblich, dass Sie mit diesem Werk die Reihe beenden wollen. Es gibt doch noch so viele Dinge, die untersucht werden möchten. Sei es im Kleinen (Mikrokosmos) oder im Großen (für Gestirne). Vielleicht gehen Sie noch Mal in sich und setzen Ihre Reihe fort. Die mag ich nämlich außerordentlich.

Ihr Unterhaltungsgerät gefällt mir wahrscheinlich ohne Zierrat sogar besser.

Herzliche Grüße

Ihr

G.I. von Heddernheim 

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