Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Werte Mitreisende, 

inspiriert durch das Insektenproblem von Frau Hlin und aufgefordert so ein schönes Insekt herzustellen,

habe ich gestern den verregneten Nachmittag in der Werkstatt verbracht.

Zuerst, wie nach Vorbild Kupferdraht verdreht.

Dieser nahm langsam Gestalt an.

Doch das Verlöten wollte mir nicht gelingen.

Ich vermute, das das Objekt zu groß ist ( Spannweite ca 21 cm ) und mein Lötkolben, so viel Kupfer nicht genug aufheizen kann. Immer wieder blieb das Lot nicht am Draht, sondern tropfte nach unten.

Also Brenner an und vorsichtig, damit der Kupferdraht nicht verbrennt, mit Flamme gelötet. 

Dabei habe ich auch mal Silberlot versucht, das anschließend wie Messing schimmert. Doch selbst hierbei wurde die Hitze vom Kupferdraht immer sehr schnell weggeführt.

Ich konnte leider nicht so schöne Flügel hinbekommen, wie Frau Hlin das bei Ihrer Libelle geschafft hat.

Vielleicht haben Sie, da noch mal einen Ratschlag für mich ?

Schließlich kam aber doch ein Insekt zum Vorschein, aber nicht süß,

eher eine Mutation aus Libelle und Fliege.

Ich finde, es hat jetzt etwas von HR Giger und eine Oberfläche wie bei Gunther van Hagens Objekten.

Es hat auch noch den Drang sich überall nieder zu lassen, ist aber nur schwer einzufangen.

Ich hoffe Sie alle finden trotzdem an dem kleinen Objekt gefallen.

Hochachtungsvoll

und nochmals Danke, für die Inspiration, an Frau Hlin,

Ihr

Engineer D.N. Mac Leod I

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Werter Freund,

schön, dass Sie sich haben inspirieren lassen ! Ja, auch ich bin begeistert von diesen kleinen "Zinn"-Tierchen.

Haben Sie es mal mit Flußmittel beim Löten probiert ? 

Ich finde die Libelle trotzdem gelungen....

Hochachtungsvoll

Titus Timeless

Hochgeachteter Mac Leod,

Ich finde Ihr Tierchen auch höchst gelungen, der Körper ist sehr realistisch, die Flügel brauchen noch ein ganz kleinen wenig mehr Arbeit. Ich hatte die einzelnen Fasern immer einzeln in sich verdrillt,( braucht aber seine Zeit ca. 2h) wie bei einem Maschendrahtzaun je kleiner die Zwischenräume, desto wahrscheinlicher wird das Zinn eine dünne Blase/Schicht über die Masche ziehen. 

Versucht es auf jeden Fall bitte nochmal, sie sind verdammt nahe dran.

Mit freundlichen Grüßen

Hlin  

Werter Freund Titus,

ja, an Flussmittel hatte ich auch gedacht, und das Tierchen beinahe damit ertränkt.

Konnte auch so das meiste Lot, durch erhitzen des Körpers, mit der Flamme aufbringen.

Musste nur höllisch aufpassen, das mir die Flügel nicht abbrannten.

Werte Frau Hlin,

danke für schnelle Antwort, dann werde ich die Flügeln wohl noch mal bearbeiten.

Hochachtungsvoll und Dankbar

Ihr

Engineer D.N. Mac Leod I

Hochgeschätzter Herr Mac Leod,

Lassen sie das süße Tierchen besser so wie es ist und machen sie ihr ne Schwester, glauben sie mir es macht viel weniger Mühe. Das Tierchen muss erst eingefangen werden, dann ist das einfädeln der neuen Adern/Lizen nicht so, dass man es nicht sieht. Außerdem hat das Tierchen so viel Charakter das durch die neue Bearbeitung wahrscheinlich verloren gehen wird.

Sie werden sehen, dass der Fortschritt den sie machen werden, der bei Ihren Talent eher an Quantensprünge erinnern werden, sie begeistern werden wird.

Hochachtungsvoll

Hlin

Guten Abend,

klasse geworden.

Ich bin begeistert von der Idee der Frau Hlin.

Danke fürs Teilen,

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Liebster Herr Mac Loid I,

ich finde Ihre Libelle, als solche ist sie auch hervorragend zu erkennen, äußerst gelungen.
Das Problem mit dem Löten klingt in meinen Augen merkwürdig.
Ich hatte bei meinen Versuchen auch nur einen "normalen" kleinen Lötkolben und da hat es wohl etwas gedauert bei dem Mittelteil aber es ging. Vielleicht hilft ja ein kleiner Trick. Ich benetze meinen Lötkolben bei größeren Teilen immer mit Lötzinn um den Wärmeübergang zu verbessern. Quasi in die Suppe hinein arbeiten und das Lot fließen lassen ohne den Lötkolben zu sehr zu schnell zu bewegen.

Ihr Ergebnis nährt auf jeden Fall meine Hoffnung, dergleichen auch noch selber zu erzeugen.

Hochachtungsvoll

Ing. Duerr

Kurz herausgestiegen aus dem derzeit sehr betriebsamen Maschinenraum der eigenen Kabine erblicke ich doch glatt: wir haben Ungeziefer an Bord.

Hervorragend, wunderbare Idee. Da muss man aber ganz schön suchen auf den Flohmärkten um an Lötzinn in den Mengen zum angenehmen Preis zu kommen , oder?

Vielen Dank dafür und damit wieder abtauchend (es gibt leider noch sooo viel zu tun)

Ihr Teleman

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