Rauchersalon

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Captain Kalok's Flying Circus - Wie alles begann (und warum es tatsächlich noch nicht zuende ist)

John Kalok legte beide Hände auf die vibrierende Reling und stellte fest, dass er verliebt war. Er schloss die Augen, lächelte und summte leise mit dem schnurrenden Schiff. Das Lied der Winde. Das Lied seines Lebens.

Das Schiff war perfekt. Wie eine Königin schwebte es über dem kleinen Osthangar Isla Aethers, eine würdevolle, im Abendlicht schimmernde, hübsch aufgebockte Monarchin. Kalok wusste genau – auf diesem Schiff würde er leben und sterben.

„Ich nehm' sie!“ Mit strahlendem Lächeln drehte er sich zum Verkäufer um. Der Mann war ein schmieriger, kleiner Geselle mit Halbglatze, zerrissenem Rock und der hässlichsten Visage diesseits der Wolkengrenze – also das, was Kalok gemeinhin als „Menschen mit Charakter“ bezeichnete. Er rieb sich die Hände, grinste, sodass sein blinder Goldzahn blitzte, und nickte in einem fort.

„Ausgezeichnet. Dann setze ich die nötigen Verträge auf und sie, mein lieber Kalok, machen sich derweil schon mal mit ihrem neuen Spielzeug vertraut.“ Er wandte sich ab, hielt inne und drehte sich noch einmal mit gewitztem Lächeln um. „Captain Kalok, meinte ich natürlich.“

Als er das Oberdeck verlassen hatte, begann Kalok wie ein kleines Kind am Vorabend seines Geburtstags auf und ab zu laufen. Mit aufgeregter Miene befühlte er das Steuer, klopfte das Deck ab und gluckste dabei immer wieder voller Vorfreude. Dabei folgte ihm ein skeptisches Augenpaar.

Captain?“

Das klingt toll, nicht wahr?“

Sicher, Captain. Aber … Captain?“

Ich glaube, ich kann gar nicht genug davon bekommen!“

Natürlich, Captain. Nur … Captain?“

Wie gut das erst mit einem „Aye“ davor klingen muss – sag es mit einem „Aye“!“

Aye, Captain. Würdest du mir jetzt mal zuhören?“

Ich bin ganz Ohr!“

Wir können uns dieses Schiff nicht leisten.“

Kalok hielt inne. „Wie bitte?“

Ich hab' dir doch schon auf der Tigerfish gesagt, dass unser Geld kaum für die ausreicht.“

Aber die Barracuda ist ein Traum!“

Und wird es eine ganze Weile bleiben, wenn du nicht irgendwelche Ersparnisse hast, von denen ich nichts weiß.“

John Kaloks Miene durchlief eine tragische Metamorphose, von heiter über nachdenklich zu tieftraurig. „Keine Barracuda …?“ Langsam nahm er den vom Verkäufer geborgten Dreispitz vom Kopf.

„So schnell nicht, nein“, sagte Jack und schüttelte mit einiger Vehemenz den Kopf.

Kalok seufzte und trommelte mit den Fingern auf der polierten Reling. „Dann also die Tigerfish. Hm.“

Nein Captain. Ich sagte doch schon, dass wir selbst für die kaum genug Geld haben – und wir brauchen noch eine Mannschaft!“

Ach, die findet sich ganz von alleine, wenn wir erst das Schiff haben!“

Und wovon wollen wir sie bezahlen?“

Von dem, was wir mit unserem ersten Auftrag einnehmen! Ich meine … was kann denn schon schiefgehen?“

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Durch geschickten Handel war George-305 an Bord eines fliegenden Kaufmannschiffes gelangt und hatte seine Überfahrt in die Freie Stadt über Dienstleistungen finanziert. Nun steuerte das Luftschiff auf die große Freistadt zu. Isla Aetha lag funkelnd im Sonnenuntergang. Der Automaton stand an Deck der „Isabella“ und versuchte den Anblick zu genießen. In Theorie war im der Terminus des „Romantischen Anblickes“ durchaus verständlich, aber es war eben nur die Reflektion des Sonnenlichts auf den Kupferdächern der Stadt. Die Luftlotsen wedelten am Hafen mit Ihren Flaggen kreuz und quer, der 1.Maat des Händlerschiffes antwortete in Grün und Blau. Nach ein paar mal hin und her schien ein passendes Dock gefunden und man legte an. „Wollen Sie es sich nicht noch überlegen und an Bord bleiben? Ihre Fähigkeiten als Mechaniker könnte ich gut gebrauchen.“ Georg-305 ließ seinen Blick noch einmal über das Händlerschiff gleiten. Die höfliche Ansprache schmeichelte dem Automaton, daher überdachte er seine Entscheidung noch einen Moment, immerhin eine Achtelsekunde lang, aber dann schüttelte er mit leisem Surren seiner Servomotoren den Kopf. „Ich suche eine Bestimmung“ antwortete der Automaton, „und ohne Ihnen, dem Schiff oder ihrer Crew zu Nahe treten zu wollen, hier konnte ich sie nicht finden.“ Georg’s Stimme klang überraschend menschlich und höflich, mochte so gar nicht zu dem mechanischen Äußeren passen. Der überdimensionierte Kopf war mit einem Helm aus verschiedenen Lagen einer nichtreflektierenden Legierung verkleidet, eine Art Visier mit bruchsicherem, geschwärztem Glas bedeckte das, wo bei Menschen ein Gesicht war. Im Gegenzug zu den Dolls, Automatons, die hauptsächlich zur menschlichen Triebbefriedigung dienten, waren bei George keinerlei Elemente verbaut, um seine mechanische Identität zu verdecken, oder um wenigstens einen Menschlichen Anschein zu simulieren. In den Fabriken und dem Produktionsumfeld war das nie vonnöten gewesen. Inzwischen hatte er  einen Satz lederner Kleidung und einen schweren Mantel erwerben können, so wirkte er nicht mehr ganz so künstlich. „Bitte um Erlaubnis von Bord gehen zu dürfen, Captain!“ Einen Moment schien es, als würde der Händler die Erlaubnis verweigern, dann aber nickte er mit einem Seufzen. „Erlaubnis erteilt. Viel Glück da draußen.“ George-305 sirrte leise und verbeugte sich. „Ihnen auch, Captain. Allzeit gute Winde!“ Dann nahm er sein Bündel und den langen Stab auf und betrat den Landungssteg der Stadt, die ihm die Zukunft bedeutete.

(Die ersten Pics waren zu groß, aber das Bildbearbeitungsprogramm war soooooo lahm, dass ich die 15 Minuten Bearbeitungsfrist für meinen Post überschritten hab *gnrrrgh* Sorry Doppelpost)

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Wilhelmina ließ sich von Jack zu Ihrer Kabine bringen. Das Schiff war ja nicht groß und so waren sie schnell im Unterdeck an der passenden Tür angekommen. "Danke Dir, Schiffsjunge" sagte sie und betrat den kleinen Raum, der ihr neues Zuhause werden sollte. Ganz klar, hier fehlte die weibliche Note, die eine Behausung zu einem wirklichen Zuhause machte. "Es gibt noch viel zu tun", seufzte sie und griff dezent in Ihren Unterrock, um ein geblümtes Notizbuch mit einem winzigen Bleistift zu zücken. "Wo fange ich an", murmelte sie und begann dann eifrig zu schreiben.

Mit der Hand am Revolver und dem Rücken zur Wand begann John Kalok allmählich zu bezweifeln, dass es eine gute Idee gewesen war, die "Grining Bat" aufzusuchen.

"Bis heute war mir nicht einmal bewusst, dass es möglich ist, jemanden durch ein Jobangebot zu beleidigen", erklärte er hastig und versuchte sich dabei an einem selbstsicheren Lächeln. "Ich sagte doch nur, dass es mich auch nicht kratzen würde, One-Eye-One-Arm-One-Leg-William die Leute wegzurekrutieren, wenn es denn nötig ist, schließlich ist mein Schiff ..."

"Du Vollidiot, ich bin One-Eye-One-Arm-One-Leg-William!", brüllte sein Gegenüber und schwang dabei seinen Säbel durch die Luft.

Während Kalok sich etwas enger an die Wand drückte, musterte er ihn flüchtig. "Oh. Ach so. Nun ja. Hätte mir vielleicht auffallen müssen. Nichts für ungut."

"Nichts für ungut? Du willst mir meine Leute stehlen!"

"Aber bitte, wir sind doch alle Piraten, nicht wahr? Seit wann regen die sich übers Stehlen auf!"

O-E-O-A-O-L-Bill, wie seine Freunde ihn zu nennen pflegten, stieß einen Zornesschrei aus und stürzte sich auf ihn.

Ohne große Umschweife führte Jack Wilhelmina den Steg hinauf, über das Deck, auf dem sich derzeit noch einige Kisten stapelten und das alles in allem nicht nur unaufgeräumt, sondern auch ein wenig heruntergekommen wirkte - charmante und Charakter verleihende Abnutzungserscheinungen, hatte der Händler es genannt - und schließlich durch eine etwas schief in den Angeln hängende Tür in den Schiffsbauch. Dort führte der Weg weiter durch einen schlecht ausgeleuchteten Gang, den der Junge so sicher durchschritt, als hätte er es schon tausende Male getan und als wisse er ganz genau, wo sich die vielen kleinen Bodenunebenheiten befanden, bis zu der Tür eines der ehemaligen Mannschaftsquartiere. Auf dem Weg sah er sich einige Male fast gehetzt nach der Dame um - und wirkte dabei fast ein wenig so, als wolle er vor ihr davonlaufen.
In ihrem zukünftigen Quartier angekommen, zwang der Junge sich jedoch dazu, in der Türe stehen zu bleiben, und ließ den Blick selbst kurz durch die Kabine schweifen - ein kleiner Raum mit zwei Betten, dem man nur zu deutlich ansah, dass bisher nur Männer darin gehaust hatten, in dme es aber immerhin ein kleines Fenster gab -, bevor er wieder Wilhelmina ansah und zu stammeln begann:
"Es... äh... also... es ist nichts Besonderes, aber... wenn man das Fenster ein bisschen putzt...", er deutete auf das Glas, das so verschmiert war, dass es kaum noch als solches zu erkennen war, "... wird es auch ein bisschen heller, und man hat bestimmt einen tollen Ausblick. Aus der Luft, meine ich." Seine Augen wurden suppentellergroß, als die Frau vollkommen unvorbereitet in ihre Unterröcke griff, und sogar noch größer, als er das Notizbuch und den Stift in ihren Händen entdeckte.
"Die schönste Kabine ist leider schon weg, die gehört dem Capt... äh... vergessen Sie's, ich hab nichts gesagt.", stotterte er weiter, dabei beobachtend, wie Miss Rudolph sich Notizen machte.
"Brauchen Sie noch etwas?"

"Ein frischer Pfefferminztee wäre jetzt genau das Richtige - kannst Du mir eine Kanne davon organisieren? Ach ja, und natürlich Universalseife, einen großen Eimer Wasser und einige Putzlappen. Vielleicht schaffe ich es ja, das Fenster zum Vorschein zu bringen." Sie atmete hörbar aus und schrieb weiter mit dem kleinen Stift in das Blumenbüchlein. Dabei runzelte sie die Stirn und bewegte leise murmelnd die Lippen, Jack schien sie gar nicht mehr zu bemerken.

"Eine... Kanne Pfefferminztee?", wiederholte Jack mit einem Gesichtsausdruck, als hätte Wilhelmina ihn gerade dazu aufgefordert, auf einem Bein stehend einen Elefanten in die Luft zu stemmen, der auf seinem Rüssel einen jonglierenden Affen balancierte. Es dauerte einen langen Moment, bis der Junge sich wieder gefangen hatte, dann schüttelte er den Kopf, wie um ihn zu klären, und fügte rasch hinzu:
"Sicher, Mylady. Ich werde sehen, was ich tun kann, Mylady!" Kaum ausgesprochen, flüchtete er auch schon aus der Kabine, ließ die Tür hinter sich zufallen... und seufzte.
"Tee... also gut." Nach kurzem Überlegen wandte er sich nach links in Richtung des Hecks und folgte dem zwielichten Gang zurück bis zu der Treppe, durch die er und die Navigatorin zuvor nach unten in den Schiffsbauch gelangt waren, an dieser vorbei, und schließlich zur Kombüsentür, die sich immerhin schon nach zwei Versuchen knarrend und quietschend öffnen ließ - und den Blick auf ein Chaos sondergleichen freigab: Ein ehemals an der Wand festgeschraubtes Regal war aus seiner Halterung gebrochen, umgestürzt, am Boden zerborsten... und hatte dabei allerlei Töpfe, Besteck, Geschirr und Einmachgläser mitgerissen, die nun, zu großen Teilen in Einzelteile zersprungen, den Boden der Kombüse bedeckten. Dem Ofen fehlte neben einem Stützfuß, dessen Abwesenheit für die Schräglage des Geräts verantwortlich war, auch die Frontklappe sowie jegliche Art von Rauchabzug - dafür hatte der frühere Smutje offenbar das Fenster benutzt -, die noch intakten Vorratsschränke standen, sofern sie noch Türen hatten, offen und offenbarten den Blick auf wenig vertrauenserweckende Vorratsreste, an einer Leine, die sich quer durch den Raum an der Decke entlang spannte, hingen die Überbleibsel von etwas, das früher vielleicht einmal Kräuter gewesen waren, von denen jetzt aber nur noch verdorrte Zweige übrig waren. Und von Tee war weit und breit keine Spur zu entdecken.
"Das... ist nicht wahr.", murmelte Jack vor sich hin, und nachdem er das Gesicht so ungläublich wie -glücklich verzogen hatte, machte er einen Schritt in den Raum hinein, schob einige Scherben vorsichtig mit der Fußspitze hin und her, und seufzte erneut.
"Also gut, kein Tee. Dann... Seife." Nach einem tiefen Atemzug wagte der Junge sich tiefer in das Chaos hinein, um sich auf die Suche zu machen, begleitet von Scheppern, Klirren, der ein oder anderen aufsteigenden Staubwolke, sowie leisem Husten und Fluchen seinerseits.

*

Etwa eine Viertelstunde später klopfte es leise an der Kabinentür der Lady, und Jack betrat den Raum erneut - mit zerzaustem Haar, Schmutz im Gesicht, und absurd staubiger Kleidung.
"Mylady...", grüßte er unsicher, verbeugte sich hastig, und verschüttete dabei fast etwas von dem Wasser, das er in einer alten Holzschüssel hereingebracht hatte, zusammen mit einem schmutzigen Lappen und einem winzigen Stück staubiger, schon halb zerbröselter Seife.
"Ich... äh... hier sind... Putzsachen... Tee... ich muss die Küche erst ein bisschen aufräumen, bevor ich Tee machen kann. Oder soll ich welchen aus einem Gatshaus holen?", brachte er leise und so eilig hervor, dass er beinahe über seine eigene Zunge stolperte.

Wilhelmina starrte den dürren Jungen an. Sollte er sich einen Scherz mit Ihr erlauben? Keinen frischen Pfefferminztee und dann noch diese widerlichen Lumpen zum Saubermachen? Sie holte tief Luft. "Nun, wenn Du mir eine Kanne mit heißem Wasser besorgen kannst, reicht das erstmal. Ich werde auf meine Not-Ration zurückgreifen." Ihre linke Hand wanderte in ihre voluminösen Unterröcke. Etwas bewegte sich in ihrer Kleidung. "Fridolin - hast Du ausgeschlafen, mein kleiner Liebling!" Aus den Untiefen der Textilien, die sie am Leib trug, lugte der weiße, struppige Kopf eines Hundes, der müde blinzelte und dann herzhaft gähnte. Er sah den Schiffsjungen mit dunklen Knopfaugen interessiert an. "Ach ja, hier," sagte die Lady und hielt lächelnd eine silberne Dose in der Hand. "Meine Not-Ration Pfefferminztee, ohne verlasse ich nie das...ähm...Haus."

Rowley saß an einem der Ecktische in den dunkleren Teile der dreckigsten Taverne Isla Aethers, die den wohlklingenden Namen "The Grining Bat" trug. Er fragte sich wirklich wie er auf die Idee kommen konnte, dass das hier ein guter Ort gewesen wäre, irgendetwas zu tun. Das Einzige, das man heir tun konnte war, vor der Tür zu bleiben. Nicht mal der Grog schmeckte so, wie er sollte.

Naja, wenigstens erging es ihm nicht so wie diesem Kalok der sich ausgerechnet mit dem Captain der Crew angelegt hatte, die es sich hier in der Kascheme gemütlich gemacht hatte. Wie dumm konnte ein Mann denn nur sein? Wie zu erwarten war, war dieser One-Eye-One-Arm-One-Leg-William nicht all zu erpicht darauf gewesen, dass der Kerl hier seien Crew anheuern wollte.

Die Tatsache, dass er ganz offensichtlich aussah wie ein Neo-Viktorianer machte die Sache nicht unbedingt besser. Wenn man Skyloft anheuern wollte sollte man nicht unbedingt so aussehen wie deren ärgste Feinde. Von seiner Art sich zu benehmen einmal ganz zu schweigen.
Langsam legte Rowley die Hand auf die M1 Garand auf die er sein Zielfernrohr aufgeschraubt hatte. Zeit, etwas unebdachtes zu tun. Umsonst hatte man ihm nicht den Nachnamen "Thunderstorm" gegeben. Geschickt kletterte er aus dem Fenster hinter sich, bezahlen würde sicherlich jemand anders.

Kaum zwei Minuten später befand er sich auf dem Balkon eiens anderen hauses, direkt gegenüber des noch immer offenen Fensters und hatte die Garand auf der Brüstung abgelegt.

Ein lauter Knall ertönte.

Dann ein Einschlag zwischen One-Eye-One-Arm-One-Leg-William und diesem Kalok - die Kascheme hatte ein weiteres Loch bekommen. Auffallen würde es nicht.

Sofort drehte William sich um und suchte nach dem Schützen. Der hingegen war schon längst wieder vom Balkon unten und machte sich auf den Weg zur Vordertür um dort den Neo-Viktorianer abzufangen falls dieser genug Grips haben sollte, die Chance zu nutzen.

John hatte aber keineswegs vor, seinen Grips zu beweisen. Ganz im Gegenteil wollte er eher seinen Mut unter Beweis stellen.

Auch wenn er von dem Schuss ebenso überrumpelt worden war wie O-E-O-A-O-L-Bill, machte er keine Anstalten, sich zu bewegen. Stattdessen lächelte er, als sich ihre Blicke kreuzten.

"Zieh!", befahl er leise, und sein Kontrahent kam der Aufforderung nur zu gerne nach. Kaum dass seine Fingerspitzen den Revolver an seiner Seite berührten, hatte Kalok schon gezogen und geschossen - so schnell, dass die umstehenden Männer nicht einmal überrascht raunen konnten, als der Knall erscholl. One-Eye-One-Arm-One-Leg-William durfte sich, als er mit verblüffter Miene vornüberfiel, nun noch mit dem Zusatz One-Hole-In-The-Forehead schmücken, würde es aber wahrscheinlich nicht mehr persönlich tun. Sichtlich entspannt ließ Kalok seine Pistole zurück in den Holster gleiten und sah sich um.

"Scheint so, als wärt ihr arbeitlos, meine Lieben! Oooooder ..."

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