Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian
Um ein Luftschiff sicher manövrieren zu können, benötigt man zur Standortberechnung eine sehr genaue Uhr. Bei meinen Experimenten im und mit den AEther ist mir aufgefallen, das Teile des AEters mit einer sehr genauen Frequenz schwingen. Diese Schwingungen nenne ich Doppel Count Frequenz 77, kurz DCF77.
Um mit diesen Schwingungen eine Uhr zu konstruieren wandelte ich die dynamischen Schwingungen mittels eines Pendelgesteuerten Lorentzkraftumwandlers in einen treppenförmig anwachsenden Strom um, welcher mit drei Amperemetern angezeigt wird.
Angeregt durch ein im Forum veröffentlichtes Video, beauftragte ich Mr. Google nach einer Schaltung für eine Drehstommessgeräte Uhr zu fahnden. Bei der Firma ELV bin ich dann fündig geworden. Die Elektronik ist mit zwei SMD Schaltkreisen vorbestückt. Den Rest muss man selber bestücken. Dazu kamen noch ein altes Uhrengehäuse und etwas Sperrholz, sowie LED zur Beleuchtung.
Tags: DCF77, Drehstrommessgerät, Uhr
Permalink-Antwort von Horatius Steam am 16. April 2012 um 7:59pm Guten Abend und meine Hochachtung!
Das ist eine tolle Arbeit und ich bin wirklich begeistert. Sehr stilvoll, besonders die Messing Intarsien.
Das Pendel ist ausserordentlich pfiffig gelöst. Ich habe schon gegrübelt, wie so etwas elektrisch zu realisieren ist. Auch DIE Idee bin ich nicht gekommen. Danke für die Idee.
Sie sind mir zuvor gekommen. :-)
Aber anscheinend haben immer mehrere Leute gleichzeitig "Ideen".
Hier im Regal liegen sechs identische Ampere Meter mit Beleuchtung und ein Ardunio.
Nun muss ich flugs C++ lernen, dann kann ich das Teil auch programmieren.
Hochachtungsvoll,
Horatius Steam
Permalink-Antwort von Remington Brass am 16. April 2012 um 9:17pm Sehr geehrter Herr Dor,
auch wenn ich gestehen muss, dass ich womöglich noch nicht so ganz begriffen habe, wie das gute Stück funktioniert, so scheint es mir doch unübersehbar zu sein, dass da unter Ihren Händen etwas sehr Schönes entstanden ist. Ich gehe mal davon aus, dass ein (Milli-)Amperemeter die Sekunden, eines die Minuten das dritte die Stunden anzeigt, richtig? Und das Pendel hat mit Elektronik nicht das Geringste zu tun - auch richtig?
Wie dem auch sei - die Uhr sieht klasse aus und ist Ihnen toll gelungen - Hut ab!
Hochachtungsvoll
Remington Brass
Permalink-Antwort von Atrus Ijon Foster am 16. April 2012 um 9:58pm
Verehrter Herr Dor
Eine wahrlich gute Idee und eine schön anzusehende Arbeit!
Ihr ergebener
Atrus Ijon Foster
Permalink-Antwort von Vailen am 16. April 2012 um 10:34pm Werter Herr Dor!
Wenn ich soetwas sehe packt mich der neid. Ich wünschte ich hätte ihr verstandnis von Elektrotechnik um auch solche Kunstwerke volbringen zu können.
Ich bin da eher der Mann für die Mechanik. :)
Das ist wirklich eine wundervolle Arbeit .... aber mir ist da eine kleinigkeit aufgefallen .... aber ich vermute es liegt an der Aufnahme und nicht an ihrem zutun ....kann es sein das die Mittellinie zwischen den beiden Pfeilen etwas schief ist? .... wie gesagt ich vermute es liegt am winkel der Fotoaufnahme.
Ansonsten Hut ab ... eine wunderschöne Arbeit ... die mit sicherheit viel Fleiß und Fingerspitzengefühl verlangt hat!
Hochachtungsvoll Vailen
Permalink-Antwort von Bill Dor am 17. April 2012 um 4:46pm Sehr geehrter Herr Vailen,
Sie haben Recht, die Mittellinie ist mir etwas verrutscht. Das liegt an den Drogen (Kaffee, Schokolade, fettiges Essen usw.) Meine Hände zittern so stark, dass ich zwei Lötstellen gleichzeitig bearbeiten kann. Wenn ich meinen Vorrat an selbsthaftender Metallfolie wider aufgefrischt habe, wird dieser Mangel beseitigt.
Sehr geehrter Herr Brass,
die Anzeige besteht aus drei micro Amperemetern, wovon das obere die Sekunden, das linke die Stunden und das rechte die Minuten in Form von Zeigersprüngen anzeigt. Nachdem die einzelnen Endlage erreicht sind (59 Sekunden, 23 Stunden bzw. 59 Minuten) fallen die Zeiger wieder auf 0 zurück. Das Pendel ist nur für die Show da.
Hochachtungsvoll
B. Dor
Permalink-Antwort von Titus Timeless am 17. April 2012 um 5:30pm Werter Herr Dor,
ich sage nur: Hut ab...und beneide all die "Feinelektroniker" hier im Forum !
Das mit den Zittern kenne ich nur zu gut...Leidender im Bunde...(;-)
Freue mich über Ihre glanzvolle Arbeit
Chapeau und verneig
Titus Timeless
Permalink-Antwort von Horatius Steam am 17. April 2012 um 9:24pm Guten Abend,
für alle Interessierte HIER ist der Link auf das Basismodul von ELV. Dort finden Sie auch Skalen zum herunterladen und drucken.
Da hat man dann die Elektronik. Was man allerdings daraus machen kann, sehen wir ja hier sehr eindrucksvoll.
Hochachtungsvoll,
Horatius Steam
Permalink-Antwort von Genius Immanuel von Heddernheim am 17. April 2012 um 9:49pm Sehr geehrter Herr Dor,
das ist eine ganz ausgezeichnete Arbeit. Ich muss unbedingt meinen Hut suchen, damit ich ihn vor Ihnen ziehen kann.
Macht nichts, wenn die Uhr in 30.000 Jahren eine Sekunde falsch geht.
Es gibt Schlimmeres.
Geht sie dann eigentlich eine Sekunde vor oder nach?
Mit vorzüglicher Hochachtung
G.I. von Heddernheim
Permalink-Antwort von Bill Dor am 18. April 2012 um 8:48am Sehr geehrter Herr Steam,
danke für den Link, den hatte ich vergessen mit anzugeben. Wobei ich sagen muss, der Bausatz ist nicht für Elektronik- und Lötanfänger geeignet. Sehr eng und es muss doppelseitig gelötet werden.
Sehr geehrter Herr von Heddernheim,
Zitat: "Geht sie dann eigentlich eine Sekunde vor oder nach?"
sobald meine Zeitmaschine fertig ist, werde ich es morgen gegen Ein Uhr Nachmittag hier an dieser Stelle kundtun. Wenn nicht, wird meine Zeitmaschine nie fertig.
Hochachtungsvoll
B. Dor
Permalink-Antwort von The Chocolatist am 18. April 2012 um 9:58am Werter Herr Dor
Ich bin begeistert von Ihrer Uhr. Die Lösung mit den Amperemetern sieht wirklich toll und futuristisch aus. Die technische Lösung und Komposition der Einzelteile ist faszinierend. Ein echtes Wunderwerk der Uhrentechnik!
Hochachtungsvoll
The Chocolatist
Permalink-Antwort von Jack Havock am 20. April 2012 um 1:20am Sehr geehrter Herr Dor,
genau das fehlte zur Sekunden genauen Navigation meines Schiffes. Besten Dank für die Beschreibung. Ich hoffe, Sie stimmen einer entsprechenden Umsetzung durch meinen EO (Electronic Officer) zu? Als Ausgleich biete ich einen Freifahrtschein zu den derzeit bekanntennten Gestaden der AEtherischen Meere.
Besten Dank, Jack Havock
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