Rauchersalon

Forum für Steampunk, Dieselpunk und Neo-Victorian

Guten Abend in die Runde,

vorweg gesagt: das laufende Projekt "N-Gin-neers V6 Botanical" ist nicht verworfen, musste nur auf Grund von Werkzeugneubeschaffung, Zeitmangel und Planlosigkeit meinerseits ein wenig verschoben werden.

Zwischenzeitlich möchte ich aber ein weiteres neues Projekt in den Salon zur Mitverfolgung vorstellen. Nach 3 Monaten Schaffenspause brauche ich Fingerübungen.

Ich befürchte es geht also mindestens Zweigleisig in den den nächsten Wochen hier weiter - je nachdem, welche Gehirnwindungen sich freibrechen wollen...

Ich darf nun also wieder (nach den braten- und gebäckreichen Zeiten) auf die Stühle vor dem Werkstattfenster bitten und hoffe, dass alle heil in das neue Jahr gekommen sind.

Für die Neuankömmlinge hier an Bord: Herzlich willkommen, es handelt sich um eine weitere phonepunk´sche Vorabendserie.

Nun aber los:

Ihr T.v.P.

Tags: Andre, Kahlke, machina-nostalgica, phonepunk, www.phonepunk.de

Seitenaufrufe: 1112

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

'n Abend lieber Freund,

na dann: auf ein Neues - klasse, dass es bei Ihnen wieder weiter geht!

Wenn ich mal spekulieren sollte, dann würde ich vermuten, es gibt was mit Spiegeln zu kucken. Sehr passend, den Beginn auf den heutigen Tag zu legen, wo doch heute der "SPIEGEL" siebzig wurde.

Also los! Spieglein, Spieglein an der Wand ...

Guten Morgen aus dem Schnee,

da freue ich mich aber wieder auf Einblicke in Ihre Werkstatt und Ausblicke,

wie das Projekt weiter läuft.

Hochachtungsvoll,

Horatius Steam

Schnick Schnack Herr Brass!

Der einzig sinnvolle einsatz von kleinen glasspiegeln liegt darin sie in einen parabolspiegel zu kleben und einen TODESSTRAHLER zu bauen der unendliche schmerzen verursacht ;-)

Zwar denke ich das ich enttäuscht werde und es wieder nur auf eine illusion herausläuft aber man darf ja noch träumen dürfen!

Guten Tag aus der eiskalten Werkstatt,

Tagesplanung könnte lauten:

- Werkstatt aufräumen, geht schon wieder gar nicht...

- Werkstatt heizen, bei -6 Grad ist schlecht arbeiten,

- sich erstmal intensiv mit dem neuen Werkzeug auseinander setzen,

- Projekt weitermachen, egal welches...

Gut, die letzten beiden Punkte kann ich zusammenführen und versuche mal mit dem neuen Bandschleifer das krumme und im Wohnzimmer vorgeheizte Holz plan zu schleifen.

Vieleicht sollte ich mir einen Sattel dafür bauen und Zaumzeug, was habe ich früher herumgeschleift, was jetzt in 5 Minuten passiert.

Also habe ich mal eben das erste Seitenteil v on 6 grob zurecht geschliffen

Nun geht es drinnen weiter. Die Bemaßung bei diesem Projekt wird eher ein "try an error", da ich noch nicht die richtige Vorstellung von  den Innenkanten habe, aber das ergibt sich.

Also Stück für Stück eine Seite nach der Anderen aufbauen und anpassen.

Danke an Herrn Brass, das war selbsverständlich seit 3 Jahren so geplant und endlich kam der große Tag...

Nein, hust, war es nicht, vielen Dank für die Verknüpfung, ich hatte das bis dato noch gar nicht mitbekommen - aber ein schönes Stück Projektbeigeschichte ist es trotzdem. Ich liebe solche Sachen.

Ihr T.

N´Abend aus der Eishölle Norddeutschland,

der öffentliche Verlehr ist zum erliegen gekommen, es nieselt bei Minusgraden, der Tannenbaum ist abgewrackt - also hervorragende Zeit um der Werkstatt einen Besuch anzustatten.

Ich habe nun 6 Bretter mit dem Bandschleifer (warum hatte ich sowas bisher nicht) geglättet und einigermaßen plan geschliffen. Einigermaßen, denn die Phonepunkobjekte haben ja immer einen etwas altertümlichen Touch. Somit bleiben Risse und Einwachsungen im Holz gerne bestehen, das macht am Ende die Patina aus.

Innen wurde nun ein ca 15x15 cm Quadrat angezeichnet

und die Kanten mittels Kappsäge auf 45° geschnitten

"Jetzt wird´s psychologisch, meine Herren" wie der Kaleu sagte.

Damit ab vor den Ofen, denn  das Holz darf nun keine Feuchtigkeit mehr ziehen.

Einen angenehmen Abend wünsche ich, Ihr

Teleman

Dafür zieht wahrscheinlich derjenige, der das Holz vor dem Ofen bewacht, ein wenig Feuchtigkeit ...  könnte ich mir vorstellen ;-)

Selbiges passiert jedenfalls hier gegenwärtig nach einem erfüllten und erfolgreichen Werkstatt-Tag. Vor die Tür soll man ja auch bei uns zur Stunde nicht - Glatteis-Warnung! Nun ja, es ist genug Feuchtigkeit im Hause, also was soll's?

Mir scheint, die neuen Werkzeuge sind bei Ihnen in die richtigen Hände geraten; offensichtlich konnten Sie lustvoll Staub erzeugen. Und was außer dem Staub nebenbei noch entstand kann sich gewiss auch sehen lassen.

Viel Spaß weiterhin mit den neuen Brummapparaten wünscht

Remington

Für Bandschleifer wurde man früher verbrannt >> Hexenwerk :-)

Ich bin gespannt.

Hochachtungsvoll,

H. Steam

PS

2cm Eis auf den Straßen

Ja, das sieht ja sehr interessant aus! Ich freue mich dass es weitergeht! Wenn ich darf suche ich mir aber keinen Platz vor dem Werkstattfenster, da friert man ja fest, sondern lieber mit Staubschutzmaske in der Nähe des Werkstattofens. Ich hoffe ja, Sie arbeiten nun nicht bei -6 Grad Celsius.

So, 

nachdem ich mir mal ein paar Ideen durchdacht habe würde ich auf folgendes tippen ... spekulativ.

In der Überschrift gibt es das Unendlichkeitszeichen. 
Im ersten Bild eine Andeutung von Spiegeln. 
Addiere ich beide Informationen erhalte ich so was wie einen Unendlichkeitsspiegel.
Wie ich aus meinen eigenen Versuchen kenne, eine Fazination und Inspiration ohne Ende.
Aber es kann auch etwas ganz anderes sein.
Deshalb werde ich mich leise neben den Ofen setzen und zusehen wie es weiter geht.

Auf jeden Fall ist ein Schleifgerät - ob Band oder Rund oder Dreieckig - immer ein Gewinn für die Werkstatt.

Noch viel Erfolg bei beiden Projekten

Ing. Duerr

Guten Morgen,

das Chaos draussen ist abgetaut und der Nebel ist wieder da - hurra...

Sie sind schon sehr nahe dran, bzw. das Rätsel an sich ist gelöst, worum es sich hier handelt. Herr Duerr hat es erraten.

Der fachliche Begriff lautet "Holoscope"

Wobei man diese meist in dem Bereich von Zieloptiken der Waffentechnik findet. Also es ist sozusagen das Umlenken der Lichtstrahlen durch Spiegel und Linsen.

Ich bin im Internet zufällig auf eine Seite gestoßen, die die Objekte eines wunderbaren Künstlers zeigen und war sofort gefangen, dies mal als Steampunkvariante zu bauen.

http://www.holoscopeworld.com/

Muss allerdings sagen: an die Objekte eines Gary Allison komme ich nicht im entferntesten heran.

Doch nun weiter mit dem, was gestern noch fertig wurde.

Die einzelnen Seiten werden zusammengafügt, wobei ich leider merken musste, dass das herüberbringen aus der Werkstatt bei Minustemperaturen und sehr hohen Luftfeuchtigkeit schon kontraproduktiv war - die Kanten haben sich verzogen...

Das wird später korrigiert.

Ich habe leider keine Bilder von der Spiegelherstellung, nur einen Tipp:

Kaufen Sie sich nicht diese Billigglasschneider aus dem Baumarkt, das ist Werkzeug zum Verzweifeln. Ich habe mir mal Diamantbestückte gegönnt, die sehr gute Ergebnisse abgeben. Nur üben muss ich noch etwas.

Nun wurde erstmal alles Zusammengeleimt, die Deckenplatte noch locker gelassen und die Spiegel mit doppelseitigem Klebeband probehalber fixiert.

Man kann also schon mal reingucken, man sieht den Effekt, alles muss noch ausgerichtet und poliert werden, dann geht es weiter.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen, Ihr

Teleman

Sehr geehrter Herr Teleman von Phone,

vielen Dank für diese inspirierende Idee - ein optisches Weissagungsgerät - wundervoll !!!

Vielleicht können Sie mir noch ein Stück weit Nachhilfe geben: Sind in der Holzkonstruktion noch Fenster mit farbigen Gläsern enthalten die man auf den Bildern nicht sieht?

Nach reichlicher Betrachtung der Werke von Gary Allison sieht es für mich so aus als wäre das "Muster" genau davon und natürlich von der Anordnung der Spiegel abhängig...

Ich wünsche noch viel Spaß beim Fertigstellen dieses im doppelten Sinne optischen Leckerbissens und hoffe auf ein Lichtbild des Inneren bevor die Deckplatte endgültig montiert wird.

beste Grüße

Hannibal Acht

Guten Abend in die illustre Runde....

Erstmal die Frage der (hoffentlich) stehenden Acht zur liegenden Acht:

Das Licht fällt einzig und allein durch die Vorderöffnung. Ich hatte auch die Idee in alle Ecken eine LED einzubauen, dann ist mir jedoch bewußt geworden, dass der Betrachter in ein unzähliges Meer von blendenden LEDs blickt - eher kontraproduktiv, denke ich.

Das Muster ist tatsächlich von der Anzahl und Anordnung der Spiegel abhängig. Ich habe mich hier vorerst für die kubische Variante entschieden, denn ich  möchte dass der Betrachter den Effekt nachvollziehen kann.

Der bisher vorletzte Schritt der getätigt wurde:

Die Spiegel wurden eingeklebt - hierzu nehme ich gerne wieder den bewährten Heißkleber. Der verläuft gut, man kann das Objekt kurz in Position halten und er zieht sofort an.

Allerdings habe ich gemerkt, dass die Übergänge sehr brüchig sind.

Lösung: ein Gitterkäfig wird gelötet und eingesetzt

Nun musste alles poliert, poliert und nochmal poliert werden, eine grausame Arbeit, denn man weiß, es kommt doch wieder Staub rein. Aber fettfrei müssen die Spiegel werden.

Und dann wird der Kasten verschlossen. Und zwar für immer - das muss man sich bewußt sein, ab hier gibt es kein zurück mehr

Nun kommen die Aussenarbeiten - ich kann schon mal verraten: es hat geklappt...

Ihr T.

Auf Diskussion antworten

RSS

© 2017   Erstellt von Horatius Steam.   Powered by

Flagge zeigen!  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen